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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MOONCRY - A Mirror's Diary
Band MOONCRY
Albumtitel A Mirror's Diary
Label/Vertrieb SAOL/H'Art/Zebralution
Homepage www.mooncry.de
Verffentlichung 06.12.2013
Laufzeit 60:01 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 9 von 15 Punkten
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MOONCRY haben ihre stilistische Heimat irgendwo zwischen Crematoy und Orden Ogan gefunden und bezeichnen ihre Musik selbst als Dark Melodic Metal. Mir steht dabei insgesamt das Keyboard als bestimmendes Element etwas im Vordergrund und die trockenen Riffs von Berthold Miller werden zu selten gezndet. Den aggressiven und dominierenden Part bernimmt zumeist Snger Sali Hasan, der ber ein fieses Organ im tiefen Segment verfgt, das gerade den Opener "Burning Curtains" zu einer angsteinflenden Angelegenheit werden lsst. Doch so ein atmosphrisch starker Song wie "The Beast Within Me" zeigt aber auch die Grenzen seines Schaffens auf. Hier fllt es ihm insgesamt deutlich schwer, die Tne so gefhlvoll zu verpacken, um neben den Instrumenten bestehen zu knnen. Dabei ist die Band vom Bodensee durchaus in der Lage hervorragende Nummern zu schreiben, die auf einem Sampler ihre Berechtigung htten. Beim abschlieenden "Angel Of Darkness" gelingt es Atmosphre, Hrte und Melodie geschickt unter einen Hut zu bringen und auch das treibende "Defamed Pride" zhlt zu den Gewinnern des Albums. Generell sind MOONCRY um Abwechslung bemht, wobei manches noch etwas zu konstruiert klingt. So wird dem Song "Puppet Crow" ein lateinischer Choral vorangestellt oder orientalische Klnge erffnen das progressive "Scylla". Abschlieend sei bemerkt, dass sich MOONCRY mit "A Mirror's Diary" auf einem hervorragenden Weg befinden und den guten Eindruck des Vorgngers "Rivers Of Heart" nicht nur besttigen, sondern knapp bertroffen haben.
   
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