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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NETHERBIRD - The Ferocious Tides Of Fate
Band NETHERBIRD
Albumtitel The Ferocious Tides Of Fate
Label/Vertrieb Scarecrow/ Sound Pollution
Homepage www.netherbird.com
Verffentlichung 29.11.2013
Laufzeit 37:16 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Drei Jahre nach "Monument Black Colossal" melden sich NETHERBIRD mit neuem Album und neuem Schlagzeuger zurck. Letzterer ist Nils Fjellstrm, der mit seiner Hauptband DARK FUNERAL bekannt geworden ist. Zunchst springt mich das wirklich schne Coverartwork des schwedischen Malers Marcus Larson an. Dass es dazu eine melodische Mischung aus Black und Death Metal auf die Ohren gibt, passt einfach hervorragend. Die mit sechs Stcken und nicht mal 38 Minuten ausgestattete Scheibe bietet eine druckvolle, aber niemals zu saubere Produktion. Das Quintett besteht aus technisch souvernen Musikern, das hrt man sofort. Wer auf eingngige und traurig-schne Melodien steht, die in einer mal schleppenden, mal rasenden Verpackung daherkommen, kann hier definitiv auf seine Kosten kommen. Auch wenn auf "The Ferocious Tides Of Fate" im, Gegensatz zu frheren Verffentlichungen, fter mal auf die Bremse getreten wird und gar doomige Klnge zu hren sind ("Along The Colonnades"), fehlt es dem ganze Album leider trotzdem an Eigenstndigkeit. Da die Jungs in dem was sie tun echte Profis sind, strt das allerdings gar nicht so sehr, wie man meinen mchte. Die dstere, melancholische Atmosphre funktioniert, Snger Nephente wechselt gekonnt zwischen Schreigesang und Growls und bringt so die ntige Abwechslung rein.
NETHERBIRD sind mit dem neuen Album vielleicht nicht viel origineller geworden, bedienen die blichen Melodic Black Metal-Klischees aber auf hchstem Niveau. Wenn man ehrlich ist, machen das Kapellen wie CRADLE OF FILTH oder meinetwegen auch CHILDREN OF BODOM im Death Metal, seit etlichen Jahren auch nicht anders. Nur etwas lnger htte "The Ferocious Tides Of Fate" schon sein knnen.
   
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