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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FLYING COLORS - Live In Europe
Band FLYING COLORS
Albumtitel Live In Europe
Label/Vertrieb Music Theories Records / Mascot
Homepage www.flyingcolors.com
Verffentlichung 11.10.2013
Laufzeit 55:11 & 47:56 Minuten
Autor Martin Stark
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Der Doppeldecker "Live In Europe" zeugt eindrucksvoll von den Qualitten der Flying Colors-Mannschaft und ihres Songmaterials. Das Projekt (?), welches mit Tausendsassa Mike Portnoy (dr, ex Dream Theater, Transatlantic, Winery Dogs), Neal Morse (key, ex Spock's Beard, Transatlantic), Steve Morse (g, Deep Purple, Dixie Dregs), Dave DaRue (b, Dixie Dregs, Planet X) sowie Casey McPherson (voc, Alpha Rev) ber ein beispielloses "Who is Who" der Rock/Progressive Rock-Szene verfgt, rttelte die Szene im letzten Jahr ordentlich auf. Diese illustren Herren, die ohne Umschweife den oft inflationr genutzten Namen "Supergroup" aufgrund ihrer Vita wirklich verdienen, geniessen jede Sekunde auf der Bhne und das hrt und sprt man. Das abwechslungsreiche Songmaterial des Debts wird um den einen oder anderen Track der Hauptbands einiger Beteiligter ergnzt. So erklingen "June" (Spock's Beard) oder "Repentance" (Dream Theater) in charmanten Versionen und auch Dixie Dregs-Material darf nicht fehlen ("Odyssey"). Aber vor allem das eigene vielschichtige, abwechslungsreiche Material macht "Live In Europe" zu einem Pflichtkauf. Mal rockend, mal vertrumt emotional oder auch zeitgem progressiv ("Infinite Fire"). Alleine das obermelodische "Kayla" oder das energische "The Storm" sind schon jeden Cent des Anschaffungspreises wert. Auch das mit faszinierendem Meldebogen und instrumentalem Feuerwerk gleichermaen ausgestattete "Blue Ocean" muss Erwhnung finden. Die Highlights sind so zahlreich wie konkurrenzlos.

"Live In Europe" erscheint auch auf DVD bzw.Blu-ray und ist ein aussergewhnliches Live-Dokument eines sehr aussergewhnlichen Konstelation. Aufgenommen im September 2012 im niederlndischen Tilburg, zeigt sich der Fnfer in absoluter Einheit aus Knnen, Talent und Spielfreude. Besser kann man eingngigen Progrock mit Tiefgang nicht spielen. Irgendwo zwischen den poppigeren Kino und den etwas vertrackteren, aber ebenso magischen Transatlantic. Ich kann das zweite Album ebenso wenig erwarten wie die (hoffentlich stattfindende) zweite Tour...
   
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