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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EMBERCROW - Blacklight Wanderers
Band EMBERCROW
Albumtitel Blacklight Wanderers
Label/Vertrieb InnerSun Records
Homepage www.embercrow.de
Verffentlichung 31.10.2013
Laufzeit 51:20 Minuten
Autor Jennifer Laux
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Passend zu Halloween verffentlicht das Quartett EMBERCROW ihr Debtalbum "Blacklight Wanderers", das sowohl ausgeschmckte, verschnrkelte Titel liefert, aber auch reduzierte, auf den Punkt gebrachte Stcke. Strukturiert und melodis legen sie sich in die Gehrgnge, erzhlen eine traurige Geschichte, die aber ein hoffnungsvolles Ende nimmt. Frontmann Simon wei seine partweise zwar etwas unsichere Stimme jedoch so einzusetzen, dass die Aussage und Dsternis des Songs transportiert werden kann und man emotional berhrt wird. Growls ("Isle Of Origins") an der einen Stelle, tiefe Schwermut an der anderen Stelle. Die Scheibe kann man einfach auf sich wirken lassen, sie strengt nicht an und ist mehr fr die sanften Gemter der Gothic-Rock-Liebhaber gedacht. Dstere, aber auch schrille Keys und sanfte Pianoklnge in den Akustikparts unterstreichen die Stimmung und verpassen ihr die ntige Portion Doom und Melancholie. Eine langsame, getragene Rhythmik filtert sich als eine Art Markenzeichen der Songs heraus. Das Riffing zeigt sich zwar meist unspektakulr, ohne verfrickelte Spielereien, aber trotzdem ansprechend. Mit "Return To The Outer Realms" verabschieden sich die fnf Nordlichter dann auf dem Silberling. Sicherlich ganz interessant fr die LAKE OF TEARS-Fans unter uns: In Teilen covern EMBERCROW damit "The Path Of The Gods". Eine wirklich hrenswerte Eigeninterpretation.
Die Hamburger schenken uns mit "Blacklight Wanderers" zehn Titel mit gut 50-mintiger Spielzeit, die sich gut in die jetzige, kalte Jahreszeit einreihen. Nach oben sind sicherlich noch einige Mglichkeiten offen, aber das Debt glnzt schon ganz ordentlich.
   
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