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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FUCK OFF - Smile As You Kill
Band FUCK OFF
Albumtitel Smile As You Kill
Label/Vertrieb MDD Records / Alive
Homepage https://www.facebook.com/pionerosdelthra...
Verffentlichung 18.10.2013
Laufzeit 42:04 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Spaniens ltester Thrash-Metal Export ist wieder da. FUCK OFF (ein absolut glorreicher Name!) verffentlichten bereits 1988 ihr Debt "Another Sacrifice" und nach der Reunion vor drei Jahren hat man das Gefhl, es hat sich nichts gendert. Und das ist wrtlich gemeint. Der altbackene Sound auf ihrem neuen und dritten Album "Smile As You Kill" ist so sicher bei kaum einer anderen Band in dem Sektor, alte Schule hin oder her, zu finden. Das htte keine Garage dieser Welt besser hinbekommen.
Es mag ein wenig gewhnungsbedrftig sein, aber man fhlt sich absolut in die Achtziger zurckversetzt und bekommt den Spa mit einiger Dauer auch nach und nach vermittelt. Allerdings ist die Lnge der Songs mit diesem Klang oftmals zu weit ausgereizt und es wird mitunter recht langatmig. Ebenso ist die Stimme von Frontmann Albert Gracia nicht jedermanns Sache, hlt sich der neue Frontmann der Iberer doch eher selten an Taktvorgaben. Auch die Harmonien bergeht der Schreihals gerne mal gekonnt. Zudem steht die Stimme sehr oft weit im Vordergrund und bertnt etwas penetrant alles Andere. Dafr berzeugen die Gitarren von vorn bis hinten und auch die verschiedenen Rhythmus-Wechsel innerhalb der Lieder sind absolut gekonnt und souvern umgesetzt. Leider leiden aber die Kompositionen mitunter genau daran, dass der Sound nicht besser gemacht ist, denn mit einem etwas weniger "schlechten" Klang wrden die Lieder sicherlich noch an Wert gewinnen.
So bringen es die Umstnde schon fast mit sich, dass die zweite Hlfte von "Smile As You Kill" besser gefllt als die Erste. Mit dem spanischen Song "Impera La Corrupcion" hat man vor allem einen Track geschaffen, der durch seine Natrlichkeit wegen der Sprache sehr positiv hervorsticht und mir persnlich am Besten gefllt. Nicht zuletzt auch wegen des hohen Mitgrhlfaktors im Refrain. Mit "People In War" hat man die Version eines Demo-Songs von 1987 kurzerhand neu mitvertont. Das abschlieend gelungenen Cover von Rainbow's "Long Live Rock & Roll" bildet den Abschluss.
Das ist alles wahrlich nicht verkehrt, aber vielleicht auch schon zu sehr an eine gewisse Tradition behaftet. Ein wenig mehr Moderne wre hier sicherlich nicht verkehrt, ebenso vielleicht etwas mehr Struktur oder sogar bung fr den Snger wren auch nicht das Verkehrteste. Fr Liebhaber von richtig altem Thrash bestimmt eine tolle Nummer, wer aber schon mit alter Schule nichts anfangen kann, wird hier nur kotzen!
   
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