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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ETERNAL TORTURE - Lacerate The Global Hate
Band ETERNAL TORTURE
Albumtitel Lacerate The Global Hate
Label/Vertrieb Noiseheadrecords / CMS
Homepage www.facebook.com/eternaltorture
Verffentlichung 27.09.2013
Laufzeit 35:51 Minuten
Autor Patrick Siegels
Bewertung 8 von 15 Punkten
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36 Minuten, zehn Songs, absolutes Gehacke! Die mittlerweile zweite Scheibe von Eternal Torture klingt wie ein Besuch bei einem durchgeknallten Metzger. Wtendes Riffing und Haarpropeller induzierendes Schlagzeugspiel sind die Kernkompetenzen, welche die fnfkpfige Band mitbringt. Apropos Metzger, der Opener auf dem Album wurde mit "Dresscode Meat" betitelt und genau so stellen sich die bayrischen Deathcore Klopper auch vor. Eingngige Rhythmen werden hier unter skrupellosem Drum-Geblaste und schleppenden, extrem finsteren Gitarrenriffs versteckt. Man knnte sagen, die Mnchner Kombo schafft es, den Rhythmus mit einer derartigen Gewalt zu verprgeln, dass der Hrer oft zum mitnicken gezwungen wird. Versiert zeigt sich vor allem Frontmann Andy Brecht, der im Sekundentakt zwischen hochfrequenten Shouts und tieftnenden, fast schon grindcoreartigen Grunts hin und her wechselt.
Mit "Hate Prevails" bringen die Jungs dann sogar klassiche Hardcore-Bass Parts unter und knnen dadurch vermutlich den einen oder anderen Oldschool-Fan auf ihre Seite ziehen. Auf jeden Fall eine gewaltsam interessante Mischung, die vor allem Deathcore Elemente im Instrumentalen Fokus hat, der sich mit klassischer Core/Breakdown Rhythmik paart. Im Grunde genommen hat man es bei dem neuen Longplayer mit einer fundierten Deathproduktion zu tun. Leider haben sich die Jungs in einigen Tracks dann doch noch dazu entschieden, auf den lngst abgefahrenen Dubstep-Zug aufzuspringen. Und der Einsatz dieser elektronischen Elemente ist zudem fragwrdig, da er oft erzwungen gut klingen mchte. Allerdings handelt es sich bei Eternal Torture um Newcomer, die 2011 ihre erste Scheibe (Dissanity) rausgebracht haben. Also sollte man nicht zu hart mit ihnen ins Gericht gehen und abwarten, wie man der Band knftige Soundentwicklungen zu Gute halten kann.
   
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