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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JORN - Out To Every Nation
Band JORN
Albumtitel Out To Every Nation
Label/Vertrieb AFM
Homepage www.jornlande.com
Verffentlichung 26.04.2004
Laufzeit 47:37 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Der groe Erfolg von Masterplan, jener Band, die von den beiden Ex-Helloween-Mitstreitern Roland Grapow und Uli Kusch ins Leben gerufen wurde, hat auch Herrn Jorn Lande, seines Zeichens Snger bei Masterplan, einen unglaublichen Bekanntheitsgrad verschafft. Insider allerdings wussten schon wesentlich frher von der begnadeten Stimme des sympathischen Norwegers. Insgesamt kann Jorn Lande mittlerweile auf 10-15 Releases zurckblicken, an denen er beteiligt war. Dazu gehrten beispielsweise Vagabond, The Snakes, Millenium, Nostradamus oder Ark. Aber auch zwei Solo-Platten stehen bereits zu Buche: "Starfire" und "Worldchanger".
Nun folgt der dritte Streich. "Out To Every Nation" wirkt wenige Monate vor dem zweiten Release von Jorn's Hauptband Masterplan sicher wie ein Trostpflaster fr die Fans, die den nchsten Output nicht abwarten knnen.Doch Vorsicht: Musikalisch unterscheidet sich dieses Solo-Album stellenweise sehr vom Masterplan-Stil. Dass Jorn Lande seine Stimme vielfltig einzusetzen vermag, kann man ja an den bisherigen Releases leicht nachvollziehen. Auch was das Schreiben von Songs anbelangt, hat er seinen eigenen Stil. Zusammen mit bekannten Musikern wie Magnus Rosen (b.) von Hammerfall oder Jrn Viggo Lofstad (g.) und Stian Kristoffersen (d.) von Pagan's Mind fhrt uns der Norweger seine Songs vor. Einen flotten Kracher hat sich Jorn mit dem Opener "Young Forever" aus dem rmel geschttelt. Harte Gitarren, kraftvolles Drumming und ein eingngiger Refrain zeichnen den Song aus. Der Titeltrack kommt ein wenig sanfter daher, ist aber mit schnen Gesangslinien versehen. Textlich, so habe ich den Eindruck, versucht JL fter an die Menschheit zu appellieren, dass man friedlich miteinander umgehen und sich die Hand reichen sollte. Das wird auer im Titelstck auch in "Something Real" deutlich. "Living With Wolves" wird es als Video geben und besitzt alle JL-Trademarks. "Vision Eyes": schnes, eingngiges Midtempo-Stck mit abgefahrenem Break. Das nachfolgende "One Day We Will Put Out The Sun" will irgendwie nicht so richtig znden und zieht sich etwas in die Lnge. "Behind The Clown" geht als Balldchen durch, "Rock Spirit" ist ein klischeebeladener Rocker und "Through Day And Night" berzeugt nicht nur mit geilen Riffs. Den Abschluss bildet "When Angel Wings Were White". Der Song steigert sich langsam und stellt wirklich einen gelungenen Rausschmeier aus einem durchaus netten Heavy-Album dar. Allerdings ist es fr mich nicht der unbedingte berflieger. Da man aber uerst selten eine so intensive Stimme zu hren bekommt, lohnt die Scheibe sich aber auf jeden Fall.
   
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