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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MAD MAX - Interceptor
Band MAD MAX
Albumtitel Interceptor
Label/Vertrieb Steamhammer / SPV
Homepage www.madmaxofficial.de/
Verffentlichung 25.10.2013
Laufzeit 43:30 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Bei der deutschen Combo Mad Max hatte ich eine Zeitlang ein paar Vorurteile seit der dritten Reunion, irgendwann im 21. Jahrhundert:
Schwlstige Christentexte, lahme Mucke, schlimme Frisuren prgten mein Bild. Seit ein oder zwei Alben scheinen die Herren langsam, aber kontinuierlich immer mehr Gas zu geben. Den Hhepunkt dieser Entwicklung haben wir 2013.
Das neue Album "Interceptor" (ist wohl das Gefhrt von Mel Gibson im Film "Mad Max II") kann musikalisch und textlich dermaen punkten, dass ich dauernd dachte die falsche CD eingelegt zu haben!
Schon dass Endzeitcover vom Thomas Ewerhardt zum Ausklappen ist ein toller Hingucker, ansonsten rocken die vier Herren um Frontmann Michael Voss kernig und mit jede Menge Ohrwrmern im Kcher. Die Band sieht das mit dem Hrtegrad auch so und hat auch Wert auf eine gediegene Produktion gelegt die den Liedern richtig Tiefe verleiht und alles echt und handgemacht klingen lsst.
Damit htte ich niemals gerechnet und bin immer noch vllig berrascht bei jedem Hrdurchlauf dieser CD. Durch geschickte Variationen in der Geschwindigkeit haben Mad Max auch unheimlich viel Abwechslung in die 10 Lieder gepackt, mit jedem Durchlauf finde ich neue Details. Dazu singt der Michael Voss absolut klasseund mit Eiern, so dass alles zusammenpasst. Ob Hymnen wie "Sons Of Anarchy" (Fans der US-Serie?) oder der 80er Jahre artige Ohrwurm "Streets Of Tokio", man bekommt die Stcke einfach nicht mehr aus dem Schdel. Dazu passt ja auch das Motto: "Rock All Your Life".
Ich wei jetzt nicht in welchen Jungbrunnen Mad Max gefallen sind, oder ob weichgesplte Alben endgtlig der Vergangenheit angehren, aber mit diesem Album haben sie einfach alles richtig gemacht!
Eine richtige Ballade gibt es brigens nicht, ein Lied wie "Show No Mercy" (Hui, das klingt nicht mehr sehr christlich) hat aber geschickt eingebaute Ruheinseln und rockt ansonsten ordentlich. Am Ende geht man mit "Revolution" in etwas bravere Gefilde, whrend "Turn It Down" zwar dreckig rockt, aber arg einfach gestrickt ist.
Das sind minimale Abnutzungserscheinungen zum Ausgang einer tollen Scheibe die vielleicht auch Nichtfans der Truppe begeistern kann!
   
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