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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FIT FOR AN AUTOPSY - Hellbound
Band FIT FOR AN AUTOPSY
Albumtitel Hellbound
Label/Vertrieb SPV/ Steamhammer
Homepage https://de-de.facebook.com/fitforanautop...
Verffentlichung 07.10.2013
Laufzeit 38:05 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Jawoll, so habe ich mir das gedacht. Das neue Deathcore-Monster im SPV-Stall FIT FOR AN AUTOPSY berrascht auf ganzer Linie. Der Fnfer aus New Jersey bietet auf seinem zweiten Werk, im sechsten Jahr des Bestehens, weit mehr als eintnige 08/15-Standardware. "Hellbound" heit das gute Stck und macht seinem Namen alle Ehre. Beim ersten Durchgang bekommt der Hrer zunchst einmal das absolute Brett vor die Rbe. FIT FOR AN AUTOPSY sind brutal, druckvoll und brachial. Die ersten drei Stcke ballern aus den Boxen, als gbe es kein Morgen. Technisch versiert und mit massig Ideen innerhalb der einzelnen Songs, erheben sich die Musiker schon nach wenigen Minuten aus dem Wust der zahlreichen Langweiler im Deathcore-Bereich. Das liegt vor allem daran, dass die Band bei den zehn Stcken gerne auch mal ber den Tellerrand hinausschaut und sowohl harten Death Metal, als auch vereinzelte Thrash-Elemente in ihren verhltnismig komplexen Sound einbringt. Dabei wird gerne mit der Geschwindigkeit experimentiert und selbst dezente Synthesizerklnge finden Berechtigung, denn so entsteht eine wirklich bse und packende Grundstimmung. Der Gesang von Schreihals Nate Johnson passt perfekt zum akustischen Wirbelsturm, den die Truppe auf "Hellbound" entfacht. Doch da htte man tatschlich noch etwas variantenreicher zur Sache gehen knnen. Bei den anderen Instrumenten funktioniert das doch auch sehr gut. Die Produktion ist absolut hervorragend und bringt die anspruchsvollen und teils verspielten Lieder bestens zur Geltung, ohne dabei berladen zu wirken.
Natrlich drfen die Standards nicht ganz fehlen, so bekommt man selbstverstndlich auch Breakdowns auf die Ohren, doch diese sind geschickt positioniert und werden stets von zustzlichen Klngen begleitet, welche fr Abwechslung sorgen. Die einzelnen Songs auseinanderzunehmen wrde den Rahmen sprengen, weil einfach jeweils unheimlich viel passiert. Macht euch am besten selbst ein Bild von "Hellbound". Auch wenn es nicht fr die ganz oberen Pltze reicht, kann man mit dem Zweitwerk der Jungs mehr als zufrieden sein. Alleine schon wegen dem spitzenmigen Schlagzeugspiel von Brian Mathis lohnt sich die Scheibe!
   
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