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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MYGRAIN - Planetary Breathing
Band MYGRAIN
Albumtitel Planetary Breathing
Label/Vertrieb Spinefarm Records / Soulfood
Homepage www.mygrain1.com
Verffentlichung 27.09.2013
Laufzeit 53:37 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die skandinavischen myGRAIN bringen mit "Planetary Existence", gemixt und gemastert vom schwedischen Tausendsassa Dan Swan, ihr viertes Studioalbum auf den Markt. 2004 gegrndet, wurde der x-te finnische Metalexport nach zwei in Eigenregie aufgenommenen EPs bereits 2006 vom ebenfalls finnischen Label Spinefarm unter Vertrag genommen. Lange Rede, gar kein Sinn, die Jungs sind mir bis hierhin absolut kein Begriff.
Stilistisch erinnert mich die Musik frappierend an Soilwork oder Mercenary, da beide Bands einen hnlichen Einsatz von cleanem Gesang im Wechsel mit Growls in ihren Stcken haben. Mindestens Mercenary verwenden auch das Keyboard auf hnliche Weise. Was myGRAIN mit den beiden genannten Bands aber ebenso gemein hat, ist die Tatsache, dass solche Bands bei mir komischerweise immer ein wenig unterbewertet untergehen. Woran das liegt, kann ich leider wenig bis gar nicht erklren. Vielleicht fehlt mir trotz aller Anerkennung und Wertschtzung fr die Musik immer ein gewisser Funke. hnlich fhlt es sich auch bei "Planetary Existence" an. Von den Tracks kann keiner als "schlecht" oder "mies" oder "daneben" betitelt werden. Der Gesang von Tommy Tuovinen, ob nun gesungen oder gebrllt, ist durchweg solide bis gut. Gleiches gilt fr die Gitarrenarbeit, die ebenfalls mindestens ordentlich ist und zeitweise durch starke Soli besticht. Auch die Songstrukturen sind keinesfalls zu verkennen. Einzig das Keyboard ist manches Mal, wie im Song "Dreamscape", arg schnulzig. Oder sagen wir besser poppig. Wobei ich gestehen muss, dass genau der Song einer der Stcke ist, die am markantesten sind und am ehesten noch im Kopf bleiben.
Letztlich bleibt aber eine Art von Durchschnittlichkeit, die man der durchaus gelungenen Produktion vorhalten muss, denn es ist kein wirklicher Ohrenffner dabei, der richtig aufhorchen lsst. Ebenso wenig kann man aber attestieren, einen Durchhnger auf "Planetary Existence" zu haben. Das Niveau bleibt somit konstant, es fehlen aber so ein wenig die Ohrwrmer, die einen nach einer guten Platte noch ein paar Minuten begleiten. Ist das Album durchgelaufen, verblassen die Erinnerungen an einzelne Fragmente doch recht schnell und sind zgig abgehakt.
Fans der bereits oben genannten Bands Soilwork und Mercenary drfen hier beherzt und ohne Zweifel zugreifen. Dafr ist das stilistisch zu hnlich, als dass dort eine Enttuschung ins Haus steht. Ansonsten ist "Planetary Existence" nur ein Album von vielen aus Finnland.
   
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