Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PROSPEKT - The Colourless Sunrise
Band PROSPEKT
Albumtitel The Colourless Sunrise
Label/Vertrieb Sensory Records / Alive
Homepage https://www.facebook.com/prospektuk
Verffentlichung 18.10.2013
Laufzeit 65:55 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
In der Psychologie spricht man vom sogenannten "Halo"-Effekt, wenn man benachbarte Dinge oder Personen als gleich oder hnlich wahrnimmt. Bei PROSPEKT muss ich tierich aufpassen, dass ich sie nicht mit Withem in den gleichen Topf werfe. Denn erstens habe ich beide Alben in einer Sendung erhalten und zweitens sind beide Bands auf dem weiten Feld des Progessive Metals unterwegs. Mittlerweile habe ich sogar das Infomaterial zu beiden Combos gefunden, welches mir digital vorliegt.

Prospekt stammen aus dem Vereinigten Knigreich. Sie gefallen mir einen Tacken besser als ihre oben erwhnten, norwegischen Genrekollegen, weil sie etwas eigenstndiger bzw. abwechslungsreicher daher kommen. Dies rhrt in erster Linie von einer dsteren und hrteren Note, die Gitarrist und Hauptsongwriter Lee Luland in seine (teils berlangen) Kompositionen einbringt. Passend dazu wre es wnschenswert gewesen, auch den Gesang, der sich fast ausschlielich in hhreren Oktaven bewegt, etwas variantenreicher zu gestalten.

Um den unvermeidlichen Vergleich zu einer gewissen New Yorker Band zu vermeiden, mchte ich Prospekt - in Ermangelung einer besseren Idee - einfach mal als Kreuzung aus Symphony X und Opeth zu "Ghost Reveries"-Zeiten beschreiben. Gerade Longtracks wie das Titelstck und der Rausschmeier "Hunting Poseidon", mit ihren 13 bzw. 12 Minuten Spielzeit, sind wahre Fundgruben fr gelungene Rhythmuswechsel und Instrumentalakrobatik. Da Cover und Sound ebenfalls keinen Grund zur Klage geben, gelingt den Briten auf Anhieb der Sprung in die zweistelligen Punkternge.
   
<< vorheriges Review
WITHEM - The Point Of You
nchstes Review >>
SPEEDTRAP - Powerdose


Zufällige Reviews