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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BETONTOD - Viva Punk - Mit Vollgas durch die Hölle
Band BETONTOD
Albumtitel Viva Punk - Mit Vollgas durch die Hölle
Label/Vertrieb Edel Records
Homepage www.betontod.de
Veröffentlichung 11.10.2013
Laufzeit 94:01 Minuten
Autor Marcus Klockner
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Dann äußert man mal beim Chef, das man gelegentlich Deutschrock hört und schon landet eine Scheibe, oder in diesem Fall viel mehr eine Doppel-CD zur Rezension auf meinem Schreibtisch. Bis dato waren mir Betontod nur vom Hörensagen ein Begriff. Bei dem vorliegenden Album "Viva Punk - Mit Vollgas durch die Hölle" handelt es sich um die dritte Live Scheibe der Band, die Anfang der Neunziger im Pott gegründet wurde.
Musikalisch, wie auch textlich bewegen sich die Songs auf der vorliegenden Scheibe im Fahrwasser der Onkelz und dieser Südtirol Band (wobei ich hier nicht sagen kann, wer von wem beeinflusst wurde). Man bekommt hier zwar keinen musikalischen Tiefgang geboten, aber wir sind ja auch nicht bei Rush. Bei einigen Passagen habe ich das Gefühl, das die Onkelz Pate standen. Aber dem Spaß an der Scheibe tut das keinen Abbruch. Wenn die Texte nicht grade sozialkritisch sind, bekommt man bei Betontod Textzeilen wie "Wir müssen aufhören, weniger zu trinken" oder "Wir schreiben keine Popsongs..." um die Ohren geballert.
Die Scheibe klingt schön rau und erdig, eben so wie man es von einer Live Scheibe erwartet. Die Mitsingparts nimmt das Publikum auch immer schön an. Bei "Glück auf" wird das Publikum in Jungs und Mädels unterteilt, hört man die Reaktionen gibt es auf Betontod Konzerten einen beachtlichen Frauenanteil. Auch sonst ist Sänger Oliver Meister immer sehr kommunikativ, was die Fans auch immer mit ordentlichem Beifall aufnehmen. Aufgenommen wurde die Scheibe im in der Grossen Freiheit 36 auf dem Hamburger Kiez. Unterm Strich macht die Scheibe Spaß und ist hervorragend geeignet, die nächste Expedition ins Bierreich musikalisch zu untermalen.
Anspieltipp: "Keine Popsongs"
   
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