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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOULFLY - Savages
Band SOULFLY
Albumtitel Savages
Label/Vertrieb Nuclear Blast (Warner)
Homepage www.soulfly.com
Verffentlichung 04.10.2013
Laufzeit 58:11 Minuten
Autor Sebastian Braun
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Es gibt Neues aus dem Hause Cavalera! Nachdem Max Cavalera mit seinen Shnen im Vorfeld zur neuen Scheibe schon auf Maximum Cavalera Tour war und wir im Vorfeld zur Verffentlichung ein paar Takte mit ihm ber das neue Album reden konnten, steht jetzt also 1,5 Jahre nach "Enslaved" der nchste Longplayer fr die Jnger des brasilianischen Thrash-Metal bereit. Neben einer nderung in der Bandbesetzung, Max Sohn Zyon hat den Part des Schlagzeugers bernommen, liest sich auch die Liste der Gastmusiker wie ein Who is Who der Metalgren: Mitch Harris von NAPALM DEATH ist in einem Song zu hren ebenso wie Jamie Hanks von I DECLARE WAR, sowie Neil Fallon von CLUTCH.

Whrend sich die letzten SOULFLY Alben in Punkto Hrtegrad und Geschwindigkeit immer weiter gesteigert haben und man sich fragen konnte, wie es nach "Enslaved" noch weiter in diese Richtung gehen kann, tendiert "Savages" wieder mehr in Richtung der ersten Alben: mehr Groove und etwas weniger Geschwindigkeit. Terry Date, der als Producer gewonnen werden konnte, drfte sein briges zu dem Sound beigetragen haben. Immerhin hat er schon Scheiben von Bands wie PANTERA, SOUNDGARDEN oder DEFTONES den letzten Schliff gegeben. Jedoch macht gleich der Opener "Bloodshed" klar, dass SOULFLY nichts von ihrem Biss eingebt haben: Mit Max Sohn Igor als Gastsnger ist der Song gleich ein ziemlicher Kracher und hat das Zeug zum echten Klassiker. Bis auf das zweite Stck "Cannibal Holocaust", welches stilistisch eher an die letzten Alben anschliet, fllt auf, dass die Stcke insgesamt etwas an Lnge gewonnen haben und im Schnitt zwischen 5 - 8 Minuten lang sind. Das bietet Raum fr mehr Abwechslung, Tempo- und Rhythmuswechsel, somit sind die Stcke durchaus interessanter geworden. Der Titel "Ayatollah of Rock ?n' Rolla" mit Gastsnger Neil Fallon ist ein extrem grooviges Stck. Der Pre-Chorus erinnert mich spontan an "Floods" von PANTERA. Erwhnt werden sollte auch noch der Knallersong "K.C.S" mit Mitch Harris. Die wechselnden Gesangsparts zwischen Mitch Harris und Max Cavalera machen das Ganze extrem spannend. Aber eigentlich sind mehr oder weniger fast alle Stcke ziemliche Kracher und machen "Savages" zu einem extrem gelungenen Album. SOULFLY schlieen nicht einfach an die alten Scheiben wie "Soulfly, "Primitive" oder "3" an, sondern geben den Stcken auch einen aktuellen Sound.

Wem die musikalische Entwicklung von SOULFLY in Sachen schneller, hrter und brutaler gefallen hat, muss sich bei "Savages" erst mal wieder ein bisschen umorientieren. Ich finde "Savages" gerade in Sachen Abwechslung und Vielseitigkeit ziemlich gelungen. Und Fans die der alten Zeit, als Max noch bei SEPULTURA war nachtrauern, knnen dem Album sicher auch einiges abgewinnen (auch wenn es keine Tribalelemente gibt). Hut ab, Mr. Cavalera!
   
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