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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

UGLY KID JOE - Stairway To Hell
Band UGLY KID JOE
Albumtitel Stairway To Hell
Label/Vertrieb Metalville / Roughtrade
Homepage uglykidjoe.info/?
Verffentlichung 04.10.2013
Laufzeit 32:52 & 40:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Sie hatten die erfolgreichste EP aller Zeiten 1991 heraus gebracht, wenn man dem Labelschreiben glauben will. Doch Ugly Kid Joe aus den USA hatten nur ein erfolgreiches Album mit dem coolen Titel "America's Least Wanted" (1992). Danach ging es mit "Menace To Sobriety" (1995) und "Motel California" (1996) steil bergab. So wunderte es keinen, dass die Band um den gutklassigen Snger Whitfield Crane 1997 die Segel strich und seitdem nicht mehr gesehen wurde!
Crane bekam noch etwas Aufmerksamkeit als Livesnger von Life Of Agony und machte dort seine Sache echt gut wie man hrt, auch war er in der kurzlebigen Band Medication. Ansonsten gab es keinen richtigen Erfolg mehr. Daher wundert es mich nicht, dass man sich fast in der Urbesetzung von UKJ 2010 zusammen raufte und wie originell, mit einer EP zurck kehrte.
Diese hat ein cooles Cover (das Bandmaskottchen als Teufelchen) und den augenzwinkernden Titel "Stairway To Hell". Dazu gibt es noch eine Bonus DVD.
Musikalisch schliet man haargenau an die Musik von damals an: Hard Rock trifft Alternative Rock mit einem Schuss pubertrer Punk-Rock Attitde.
Am besten sind die Jungs bei den zwei auch als Clips auf der enhtaltenen Songs "Devil's Paradise" und "I'm Alright". Hier meint man echt die Zeit sei 1991 stehen geblieben. Das nervige mit Blsern und Gastsngern von Fishbone versehene "Love Ain't True nervt schon von der ersten Sekunde und ist typischer 90er Jahre Crossover der einfach altbacken wirkt. Zu den regulren fnf Liedern gibt es den fast grten Hit der Band die Coverversion "Cats In The Cradle" in einer Akustikversion plus zwei anderer Titel, wovon einer schon auf der CD in der Normalversion ist.
Die DVD enthlt zwei solide Videoclips und den 2012 Auftritt der Band beim englischen "Download Festival" der circa 30 Minuten geht und wirklich gut ist. Mit Gastdrummerin und einem Herrn Crane der immer noch samt Haupthaar so aussieht wie damals, zockt man einen guten Gig der zeigt das UKJ es noch drauf haben.
Trotzdem habe ich etwas mehr erwartet als nette Songs, da der Sound der Band sich doch heute wie damals schnell abnutzt. Einerseits finde ich es toll, dass man so klingt wie frher, andererseits vermisse ich etwas eine modernere Seite. Im Internet war zu lesen, dass die Lieder schon 98 geschrieben wurde, was meine These untermauert. Ein ganzes Album ist angeblich auch fertig.
Schwierig, schwierig - trotzdem ordentliche Verffentlichung!
   
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