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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FATES WARNING - Darkness In A Different Light
Band FATES WARNING
Albumtitel Darkness In A Different Light
Label/Vertrieb InsideOut / Universal
Homepage www.fateswarning.com/
Verffentlichung 27.09.2013
Laufzeit 56:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Fast eine Dekade hat Jim Matheos verstreichen lassen, seitdem das letzte Studioalbum "FWX" seines Flagschiffs FATES WARNING das Licht der Welt erblickte. In der Zwischenzeit war der Meister natrlich alles andere als unttig und hat uns, auer mit seinem Dauerprojekt OSI (gemeinsam mit Kevin Moore), mal eben mit dem vielleicht besten Album der letzten Jahre ("Sympathetic Resonance" gemeinsam mit Goldkehlchen John Arch) erfreut. Die Vorfreude war entsprechend gro und es darf vorweg genommen werden, dass "Darkness In A Different Light" die hohen Erwartungen (fast vllig) erfllt.

Warum die obige Klammerbemerkung? Nun, wer dachte er knne eine hnlich turbulente Achterbahnfahrt wie bei ARCH/MATHEOS erwarten, sieht sich vielleicht ein wenig getuscht. Der Opener "One Thousand Fires" ist zwar das erhoffte Progfeuerwerk mit Stakkatoriffing und Breaks en masse, danach wird es jedoch mit "Firefly" und "Desire" ein klein wenig moderater. Ich schreibe dies in erster Linie dem Gesang zu, denn Ray Alders Gesangslinien unterscheiden sich nun einmal grundlegend von den Arch-typischen Hhenflgen. Dem ein oder anderen mgen die magischen Momente fehlen, die es so wohl nur in der "Guardian"-Konstellation geben kann. Doch Ray ist fraglos ebenfalls ein Knner seines Fachs und beweist dies vor allem in den ruhigeren Momenten ("Falling" und "Lighthouse").

Auch sonst ist dieses Album wirklich nicht arm an Hhepunkten, allen voran der abschlieende Longtrack "And Yet It Moves", der alles beinhaltet, was FW aumacht. Die Rckkehr Frank Arestis komplettiert eines der geilsten Gitarrenduos im Rockbereich und die Rhythmusgruppe Jarzombek/Vera ist sowieso unschlagbar. Im Vergleich zu den vorhergehenden beiden Studiowerken "FWX" und "Disconnected" haben FW fr meinen Geschmack wieder zugelegt. Meisterwerke wie "A Pleasant Shade Of Gray" oder "Perfect Symmetry" bleiben jedoch weiterhin unerreicht, vom Frhwerk der Arch-ra mal ganz abgesehen. Aber man sollte auch nicht immer "den guten alten Zeiten" nachhngen, sondern einfach genieen, dass es von dieser Gtterband endlich wieder neues Futter gibt!
   
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