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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

UNVEILED PHOBIA - Unveiled Phobia
Band UNVEILED PHOBIA
Albumtitel Unveiled Phobia
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.facebook.com/phobiaunveiled
Verffentlichung September 2013
Laufzeit 51:49 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Krzlich ging mir eine Promo-CD des Erstlings der Hamburger Truppe UNVEILED PHOBIA per Post zu. Ganz ehrlich, viel erwartet habe ich bei dem recht klischeebehafteten Covermotiv nicht und dementsprechend war die berraschung gro, als die CD im Player rotierte. Die Band setzt sich aus alten Hasen und jngeren Metalbegeisteren zusammen und ist gerade mal drei Jahre aktiv. Letzten Juni feierte man den ersten Auftritt vor Publikum im Logo (Hamburg) und nun steht die erste Scheibe aus eigener Produktion an. Das selbstbetitelte Werk bietet einen vielseitigen Rundumschlag in Sachen Heavy Metal. Will man die Musik der Kapelle kurz auf den Punkt bringen, trifft es vielleicht grob die Bezeichnung: "eine Mischung aus SLAYER und ICED EARTH mit eigener Note versetzt.
Vom klassischen 80er-Jahre Stampfer "Tornado", ber die schnelleren Thrashriffs in "Bringing Souls To The Death" oder "Sexual Thrash", bis zur pompsen Power Metal-Hymne "Angel With A Sword" bekommt der Eisenwarenfan die volle Packung. Dabei bemhen sich UNVEILED PHOBIA stets das Tempo und die Riffs, sowie Melodien zu variiern. Grundstzlich gelingt das ganz gut. Ein paar mal kommt die unverzerrte Gitarre ins Spiel und selbst Snger Bernd Schneider tauscht gelegentlich seinen druckvollen, tiefen Schreigesang gegen eine Art Sprechgesang aus. An letzterem sollte man vielleicht noch etwas feilen, denn bei den beiden langsameren Stcken "Stand Your Ground" und "Transcendence" wirkt die Stimme ein bisschen unfreiwillig komisch. Aber hey, das sind Kleinigkeiten, die man in Zukunft mit aufwendigerer Produktion problemlos verbessern kann. Die elf Songs auf "Unveiled Phobia" sind auf jeden Fall ber dem Durchschnitt und einen bodenstndigen sympatischen Eindruck hinterlsst das Debutwerk zudem. Sicherlich gibt es noch einiges zu optimieren, aber mit dem ersten Silberling, schafft die Band eine grundsolide Ausgangsposition. Live sollen die Jungs brigens auch gut abgehen!
   
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