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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KING KOBRA - II
Band KING KOBRA
Albumtitel II
Label/Vertrieb Frontiers Records / Soulfood
Homepage www.carmineappice.com
Verffentlichung Juli 2013
Laufzeit 64:30 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 12 von 15 Punkten
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KING KOBRA lieferten in den glorreichen 80ern einige starke Hardrock - Alben ab, verschwanden dann und meldeten sich 2011 runderneuert mit ihrem selbstbetitelten zweiten "Debtalbum" zurck. Der Neustart der Band um Drumikone Carmine Appice und Rockrhre Paul Shortino blieb keine einmalige Sache und so haben die Jungs im Sommer mit "II" ein weiteres starkes Album verffentlicht. Das Album beginnt mit dem schnellen "Hell On Wheels", das sich nach einem Zug - Intro zu einem riffbetonten Rocker entwickelt. Paul begeistert mit seiner rauen und doch gefhlvollen Stimme (was auch auf dem Rest des Albums so bleibt) und klingt ein bisschen wie die hrtere Version von Joe Lynn Turner. Ein melodisches Solo mit schnellen Parts und der solide Drumgroove runden den passenden Opener fr eine klassische Hardrockband mit bluesigem Einschlag noch ab. Danach lassen die Jungs es in "Knock 'Em Dead" erst mal ein wenig ruhiger angehen. Der Song "The Ballad Of Johnny Rod" (frher W.A.S.P. und heute Basser bei KING KOBRA) hat ein relaxtes Rock 'n' Roll - Feeling und berzeugt durch coole Gitarren, die an VAN HALEN erinnern. Mit "Take Me Back" hat die Band auch eine Ballade mit schnen Akustikgitarren am Start, die an MR. BIG erinnert.

Spter ist "Got It Comin'" ein solider ruhigerer Rocker mit leichtem Pop - Flair, der von WHITESNAKE stammen knnte. Passend dazu klingt Paul hier stark nach David Coverdale. Gegen Ende liefern KING KOBRA mit "Deep River" noch ein echtes Albumhighlight ab. Coole Orgelsounds, bluesige Riffs, ein atmosphrischer Mittelteil mit ausdrucksstarkem Gesang und gefhlvollen Gitarren sowie ein richtig schnelles Gitarrensolo sind die Zutaten zu einem kleinen Epos mit mehr als sieben Minuten Spielzeit, das dezent an DEEP PURPLE erinnert. Das Album klingt dann mit dem schnellen Rocker "We Go Round" aus, der mit L.A. - typischen Sololicks nochmal begeistert. KING KOBRA haben ein abwechslungsreiches Album irgendwo zwischen Hardrock, Melodic Rock und Blues abgeliefert, das einfach Spa macht und Fans dieser Musikrichtungen nicht enttuschen drfte.
   
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