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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MOONBOW - The End Of Time
Band MOONBOW
Albumtitel The End Of Time
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.facebook.com/moonbowrocks
Verffentlichung 30.08.2013
Laufzeit 31:24 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Snger Matt Bischoff und Gitarrist David McElfresh schrieben ein paar Songs mit Potential, holten sich noch Ex AFGHAN WHIGS Schlagzeuger Steve Earle und VALLEY OF THE SUN Bassmann Ryan McAllister ins Boot und geboren waren MOONBOW. Die Jungs aus Kentucky bieten auf ihrem Erstling "End Of Time" eine gute halbe Stunde feinsten Stoner Rock an. Zunchst irritiert der Hillbilly Anfang des ersten Stckes "End Of Time", doch nach wenigen Sekunden setzt ein cooles Heavy Rock-Riff ein, dass sofort im Ohr hngen bleibt. Der Gesang von Bischoff erinnert ein bisschen an bluesige 70er-Jahre Rocksnger und deckt ein ordentliches Spektrum ab. Interessanterweise klingen die Gitarrensoli bedeutend mehr nach NWOBHM, als nach Stoner Rock. "Journey Of The Iron Horse" bringt dann etwas Proto-Punk im Stil der MC5 und STOOGES mit ins Spiel, um am Ende doch noch zur Groovemaschine zu werden. In "Firebath" variert der Gesang erneut und sorgt fr Abwechslung. Im vierten Stck "Take It For Granted" heien wir einen alten Bekannten willkommen. Im vielleicht coolsten und rhythmusorientiertesten Song des Albums werden wir Zeuge eines Gesangsduells mit John Garcia (KYUSS, VISTA CHINO).
Schn ist, dass MOONBOW fter mal ber den Tellerrand schauen und auch typische Alternative Rock-Elemente oder eben schon genannte, klassische Heavy Metal-Gitarrenlufe in ihre Musik einflieen lassen. Selbst die ein oder andere berraschung knnen die Jungs auffahren, so kommt beispielsweise im letzten Drittel von "Octavia" ein unerwarteter "Abgehpart". Auch der Refrain des abschlieenden "Black Widdow" bleibt im Gedchtnis.
Nach sieben Nummern ist das Teil dann pltzlich zu Ende und das finde ich ehrlich gesagt etwas zu wenig. Es ist sicherlich nicht einfach, aus der groen Stoner Rock-Szene herauszustechen, rein inhaltlich gelingt das den Jungs durch gutes Songwriting und nette Ideen auf jeden Fall, nur htte es wirklich etwas mehr Material und auch ein ansprechenderes CD Cover sein knnen. Ansonsten bekommt man hier ein vielversprechendes Debt.
   
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