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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LORD OF THE GRAVE - Green Vapour
Band LORD OF THE GRAVE
Albumtitel Green Vapour
Label/Vertrieb The Church Within/Alive
Homepage www.myspace.com/lordofthegrave
Verffentlichung 09.11.2012
Laufzeit 43:50 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Da wir eh' irgendwann alle sterben und zu Staub werden, lernen wir auch alle frher oder spter den LORD OF THE GRAVE kennen, geben die Baseler LORD OF THE GRAVE zu bedenken. Und wer Bock auf einen Vorgeschmack hiervon hat, so schlagen sie vor, kann sich zu diesem Zwecke ja "Green Vapour", das Zweitwerk der drei Rumpelbrder antun. Dies enthlt, wie viele Alben aus dem heutigen Doom/Sludge/Stonerbereich viel Inspiration von den britischen Gromeistern des Doom, der ewigen BLACK SABBATH. Aber nicht nur das, auch US-Rock aus der gleichen Zeit wie z.B. GRAND FUNK RAILROAD und die kaum weniger vermeidlichen Protodoomer von der anderen Seite des groen Wassers, SAINT VITUS sind hier stellenweise durchzuhren- allerdings bei reduzierter Geschwindigkeit. Hypno tisch-monolithisch werden hier fnf Songs zum Besten gegeben, die mit dem Tempo einer bermdeten Schildkrte auf dem Weg zur Wurzelbehandlung aus den Boxen gekrochen kommen. Titel wie "Raping Zombies" oder "Horsepuncher" versprechen auch inhaltliche Klischeeversorgung bzw. zeugen vom schrgen Humor von LORD OF THE GRAVE. Klar, wer spannende Tempowechsel und unerwartete Breaks, Instrumentaleskapaden und innovative Gesangsleistungen erwartet, ist mit diesem Album falsch beraten. Wer jedoch gern kratzigen Keifgesang und bedrohlich brummelige Bsse mag, Gitarrensoli in Mitpfeifgeschwindigkeit schtzt und mehr als 30 Beats pro Sekunde fr Hektik hlt, ist hier goldrichtig.
   
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