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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GROTESKH - Unconsciousness
Band GROTESKH
Albumtitel Unconsciousness
Label/Vertrieb Noisehead Records
Homepage www.facebook.com/groteskh
Verffentlichung April 2013
Laufzeit 39:55 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Nach drei Jahren des Probierens und Entwickelns schmeissen die sterreicher GROTESKH ihr erstes Album "Unconsciousness" auf den Markt. Geboten wird gut produzierter Black Metal, welcher mit angenehmer Hrte und melodischen, ja sogar symphonischen Elementen daherkommt. Dass es sich bei den Musikern nicht um Neulinge handelt, zeigt ein Blick in die Presseinfo, denn Gitarrist und Snger Holytoxicomaniac, sowie Schlagzeuger T. Martyr waren bereits bei HELLSAW beziehungsweise IRDORATH aktiv.
Das technisch durchaus anspruchsvolle Gebolze wird hier und da durch kleine auflockernde Elemente abgerundet. So gesellen sich beispielsweise bei "Reek Of Betrayal" akustische Gitarren und ein gedrosseltes Dark Rock-Schlagzeug dazu. Im letzten Stck "Ghosts" gibt es zudem berraschend eingngige Gitarrenlufe, welche an Hard Rock Bands der 80er-Jahre erinnern, zu hren. Generell setzt die Band in den sieben Stcken (plus Einleitung) auch mal auf langsamere und schwermtigere Klnge, als man im ersten Moment erwarten mag. Nach dem epischen und melodisen Mittelteil, gibt es dann nochmal mit "Meaningless" herrlich roh, in bester, alter DIMMU BORGIR-Manier auf die Ohren. Unterm Strich bleibt ein viel zu kurzes und leider auch nicht vollkommen berzegendes Stck Schwarzware. Die Basis stimmt soweit und die Songs auf "Unconsciousness" sind auch alle ganz gut, aber mir persnlich fehlt es noch etwas am letzten Schliff, ein, zwei richtige Hits wren sicherlich auch nett gewesen. Am Seltsamsten finde ich aber das platte Covermotiv. Wer zum Geier hat sich das denn einfallen lassen. Auch wenn GROTESKH mit ihrem Debt keinen Meilenstein abliefern, wird diese Verpackung der Musik nicht im Geringsten gerecht.
   
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