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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BITTERNESS EXHUMED - A Place Of Many Ghosts
Band BITTERNESS EXHUMED
Albumtitel A Place Of Many Ghosts
Label/Vertrieb Demons Run Amok Entertainment / Soulfood
Homepage https://www.facebook.com/bitternessexhum...
Alternative URL bitternessexhumed.blogspot.de/
Verffentlichung 04.05.2013
Laufzeit 43:34 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Um BITTERNESS EXHUMED als bloen stumpfen Deathcore abzutun, braucht es weit mehr. "A Place Of Many Ghosts" hat ein bestimmtes gewisses Etwas, was mich damals ebenso bei The Red Chord gefesselt hat, oder was auch die britischen Shaped By Fate fr mich auf ein ganz anderes Level hebt. Es ist diese Dsternis, die unglaublich authentisch mit der Musik transportiert wird. Es klingt eben nicht nur aufgesetzt, denn dafr ist die Mucke zu ausgefeilt und auf ihre eigene Art zu verspielt.
Zwar werden grundstzlich viele Beatdowns gespielt, aber mit den Untiefen, in denen dabei herumgeholzt wird, und mit der Abwechslung in den einzelnen Parts, wirkt es eher morbide, denn langweilig. berhaupt ist die Scheibe weitaus abwechslungsreicher, als es zunchst den Anschein haben mag. Die Instrumente sind trotz aller, ich nenne es mal "Eintnigkeit", darum bemht, weiterhin die Variationen durch Taktspielereien oder Einschbe, hochzuhalten. Hinzu kommt mit der Stimme von Frontmann "Seb" ein Organ, was man so auch nicht an jeder Ecke findet und dabei das richtige Sprachrohr bildet. Zustzlich sind auch immer wieder andere Schreie oder Rufe und Crowdshouts im Repertoire, die die verschiedenen Modifikationen untermalen. Mit Nico Webers von War From A Harlots Mouth, Alex Klein von World Eater und Rica Piscone hat man auch nicht unbekannte Gastmusiker mit am Start.
Der Sound auf der Platte ist absolut ausgewogen und man hrt die tiefsten Tiefen wie auch die kleinsten Spielereien sehr wohl heraus. "A Place Of Many Ghosts" ist echt, ist authentisch. Genau das macht die Scheibe so gut und hebt sie von vielen anderen Truppen dieser Machart ab. Wer eh schon Hardcore-affin ist und mit Deathcore viel anfangen kann, darf hier beherzt zugreifen.
   
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