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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FJOERGYN - Monument Ende
Band FJOERGYN
Albumtitel Monument Ende
Label/Vertrieb Trollzorn Records / Soulfood
Homepage www.fjoergyn.de
Verffentlichung 31.05.2013
Laufzeit 64:11 Minuten
Autor Sebastian Braun
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Die vier Jungs aus Jena mir Mastermind Stephan L. haben sich, so scheint es, der dunklen Seite der gttlichen Macht verschrieben. Bei "Monument Ende" handelt es sich um die vierte Scheibe der Band. Dem Heidentum nach handelt es sich bei Fjrgyn wohl um die personifizierte Erde, in deren Leib der Mensch nach seinem Tod wieder zurckkehrt. Soso, ich bin gespannt was mich da erwartet.

Um es vorweg zu schicken: Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Satan, dunklen Mchten und Untergangsvisionen, weshalb mir eine Rezension zu der Scheibe einigermaen schwierig erscheint. Laut Promotext vertonen Fjoergyn mit "Monument Ende", basierend auf einer Kurzgeschichte, die letzten Stunden der Menschheit. Dabei stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit unserer Lebenweise, in der wir auf menschliches Leid weniger mit Mitleid sondern eher mit Gleichgltigkeit reagieren. Musikalisch gesehen gibt es auf der Scheibe eine Mischung aus Black- und Pagan-Metal mit deutschen Texten und episch-orchestralen Einlagen. Wobei statt der im Black-Metal typischen triolischen Gitarrenanschlge hufiger, eher klassische Detah-Metal-Rhythmen verwendet werden. Das Ganze wird mit orchestraler, klassischer Musik vermischt und ergibt somit einen ganz eigenen Klang. Auch sind die Stcke mit musikalischer Abwechslung und rhythmischer Vielfalt gesegnet. Die Stcke sind auch ordentlich arrangiert und ergeben musikalisch einen Sinn. Ob Stcke wie "Monolog des Antichristen" oder "Antimensch" auch textlich einen Sinn ergeben, dass muss jeder fr sich selber rausfinden.

Fans von Untergangsvisionen mit einer, fr mich etwas kruden anmutender Faszination fr Gottes Gegenspieler, knnten an der Scheibe gefallen finden, wenn Sie musikalisch mit der progressiven Vermischung von Metal und Klassik zurecht kommen. Der Rocker, der gerne bei einem khlen Bier Lieder ber Sex, Drugs und Rock'n'Roll hrt, wird sich an der Scheibe sicher die Zhne ausbeien.
   
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