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23. August 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REDRUM - Victim Of Circumstances
Band REDRUM
Albumtitel Victim Of Circumstances
Label/Vertrieb RMB Records / Cargo
Homepage www.michaelbormannpage.de
Verffentlichung 26.04.2013
Laufzeit 53:14 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Michael Bormann und seine berwiegend griechischen Sidekicks liefern mit "Victims Of Circumstances" ein zeitloses Hardrock Album in der Qualitt der (frhen!) Jaded Heart, Bonfire oder Scorpions ab, und das ohne mit der Wimper zu zucken. Das der Frontmann zur Speerspitze der besten Hardrock-Snger international gehrt ist kein Geheimnis, auf dem zweiten Redrum-Werk macht der Rheinlnder jedoch auch als Produzent eine mehr als gute Figur. Der satte Sound ergnzt die kraftvollen Kompositionen mhelos und auch die leiseren Momente sind bestens in Szene gesetzt. Lediglich das abschlieende John Farnham-Cover "Your The Voice" braucht wirklich kein Mensch, zumal der Australier zahllose bessere Nummern besitzt oder weniger totgedudelte Nummern anderer Knstler aus den Achtzigern eine lohnenswertere Investition gewesen wren. Auch kommt einem als Bon Jovi-Intimus das Intro vom - Achtung: Wortspiel! - staubtrockenen "Dust In Your Eyes" deutlich bekannt vor, aber davon abgesehen davon gefllt die Nummer. Das obermelodische "You Can't Find No Hero" wre zu frheren Zeiten wohl ein kleiner Hit geworden, aber auch heute macht man mit einem derartigen catchy Chorus und einem bombastischen Arrangement nichts falsch. Mit "Empty Promises" ist mindestens ein weiterer absoluter Volltreffer gelungen, der das heutige leider viel zu schnelllebige "Geschft" mit Sicherheit berdauern wird und in keiner Hardrock-Playlist fehlen sollte. Und wer nach all den Jahren immer noch den ultimativen Beweis braucht, dass Bormann auch oder vielleicht gerade mit sehr sprlicher Instrumentierung ein Gnsehautgarant ist, der muss sich nur "Mother I'm Coming Home" anhren, welches ein neuer Song und kein Cover des bekannten Ozzy-Schmachtfetzens ist. Besser geht es kaum! Optisch jedoch ist das viel zu dunkle und vor allem kontrastarme Artwork kein Glanzlicht. Aber wichtiger ist jedoch: Ausflle kann man mit der Lupe suchen, wird aber praktisch keine finden. Saustarke Scheibe! Die anstehenden Gigs hierzulande bringen Redrum hoffentlich einer breiteren Zuhrerschaft als bislang nher. Verdient hat diese geile Truppe das wie kaum eine andere!
   
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