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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SACRILEGIOUS IMPALEMENT - III - Lux Infera
Band SACRILEGIOUS IMPALEMENT
Albumtitel III - Lux Infera
Label/Vertrieb Woodcut Records/ Soulfood
Homepage sacrilegiousimpalement.com
Verffentlichung 17.05.2013
Laufzeit 45:30 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Mit dem neuem Snger Wrathprayer und der neuen Plattenfirma Woodcut Records im Rcken, wollen die Finnen von SACRILEGIOUS IMPALEMENT mit ihrem dritten Langeisen anno 2013 so richtig durchstarten. Die Basis stimmt schon mal, denn die neun Stcke auf "III - Lux Infera" tnen zunchst konsequent nach klassischer Schwarzware nordischer Prgung. Mit "Down For The Grim Lord" liefert die Truppe einen richtigen Hit ab, denn hier passt vom folkloristischen Intro, ber die brutalen Blastbeats, bis hin zur eingngigen Gitarrenmelodie so ziemlich alles. Klar, innovativ ist anders, aber wenn man sich dem Black Metal der mittleren 90er-Jahre verschreibt, hat das genau so zu klingen. Leider vermag es kein anderes Stck, hnlich nachhaltig im Ohr hngen zu bleiben. "Through Punishing Gates" und "Behead The Dormant Realm" kommen angenehm rockig daher, wofr in erster Linie das druckvolle Schlagzeugspiel von Revenant verantwortlich ist und auch Passagen, wie der ultra schnelle und bse Anfang von "His Gift Embodied" wissen zu gefallen. Das Hauptproblem von "III - Lux Infera" ist, dass man alles so hnlich schon mal gehrt hat und dann eben meistens auch ideenreicher und besser. Im Grunde machen SACRILEGIOUS IMPALEMENT nichts anderes, als Erfolgsbands wie beispielsweise WATAIN, nur fehlt es etwas an Abwechslung und richtig guten Stcken, mit Ausnahme vom oben erwhnten "Down For The Grim Lord".
In Sachen Verpackung kann die Scheibe dann aber doch noch gut punkten, denn sowohl das Covermotiv, als auch die Produktion sind wirklich ordentlich geworden. Wenn Ihr von teuflischer Schwarzware, wie sie viele Kapellen aus dem Norden vor der Jahrtausendwende gespielt haben, nicht genug bekommt, knnt ihr auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren.
   
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