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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OCTOBER TIDE - Tunnel Of No Light
Band OCTOBER TIDE
Albumtitel Tunnel Of No Light
Label/Vertrieb Pulverised Records / Soulfood
Homepage www.octobertide.net/
Alternative URL https://www.facebook.com/octobertideband
Verffentlichung 25.03.2013
Laufzeit 51:48 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Die Bandbesetzung von OCOTBER TIDE liest sich wie eine Allstar-Liste der schwedischen Depri Rock-Gren. Gegrndet wurde die Band schon in den Neunziger Jahren von Jonas Renkse und Fredrik Norrman, ihres Zeichens damals bei Katatonia zustndig. Mittlerweile ist Mattias Norrman hinzu gestoen, dafr ist Renkse wieder ausgestiegen. Mit Alexander Hgbom, ehemals Volturyon und Spasmodic, hat man nach Tobias Netzell, heute In Mourning, ebenfalls einen mehr als blo wrdigen Ersatz am Mikro gefunden. Fr die Produktion hat man letztlich mit Jonas Kjellgren ebenfalls einen Gromeister gefunden, der Musik auch den richtigen Anstrich zu verpassen.
Und genauso klingt "Tunnel Of No Light" auch. Die Scheibe mandert zwischen Doom und Melodic Death Metal und zieht dabei nur die Strken aus beiden Einflssen. Eingngige Melodien, herzzerreissende Harmonien, tieftraurige Growls. Dabei immer eine gewisse Trgheit und Schwere in der Melancholie. Schon der Opener "Of Wounds To Come" wirkt wie ein Prludium und bereitet die Gehrgnge sorgsam auf das vor, was noch folgt. Dabei ist jeder Song ein kleines Kunstwerk und fhrt immer wieder auf neuen Wegen in unendliche Abgrnde. Ob dabei eher ruhige Tne angestoen werden wie bei "In Hopeless Pursuit", wo mehr mit clean-gespielten bedrckenden Tnen auf der Gitarre gearbeitet wird, oder bei "Caught In Silence", welcher mehr mit tiefen Riffs und starken Rhythmen sowie atmosphrischen Effekten und Wucht rumkommt.
"Tunnel Of No Light" ist ein starkes Album, was von oben genannten Bands genau die richtige Mischung zum Tragen bringt. Fr Fans ein weiteres Sammelexemplar und absolut lohnenswert, es sich in den Schrank zu stellen. Alle sonstigen Metalheads wrden mit dem Experiment, sich mit dem Album zu beschftigen, berhaupt nichts falsch machen.
   
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