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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HERETIC - Angelcunts & Devilcocks
Band HERETIC
Albumtitel Angelcunts & Devilcocks
Label/Vertrieb Soulseller Records/ Soulfood
Homepage https://www.facebook.com/hereticmaniacs
Verffentlichung 31.05.2013
Laufzeit 42:33 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Unsere niederlndischen Nachbarn von HERETIC hauen mit "Angelcunts & Devilcocks" eine Huldigung an die erste Black Metal-Welle der frhen 80er-Jahre raus. Bei Stcken wie "Black Perversion", "Morbid Maniac" oder "King Sodomy" muss ich am Ehesten an die Vorreiter der Sparte, VENOM, denken. Hier geht es um schrammeligen Riff Metal, der viel zu oft wie eine langsamere Version vom Horror Punk der MISFITS klingt. Wenn man schon dreckigen, punkigen Rock 'n' Roll machen will, dann bitte auch mit etwas mehr Tempo. Die zehn Songs sind zudem alle zu lang und unterm Strich auch zu hnlich um wirklich hngen zu bleiben. Der angenehm laut abgemischte Bass und die altmodische Produktion an sich haben sicher ihren Reiz. Hier und da nickt der Kopf ja auch mit, aber sptestens wenn der eintnige, seltsam verzerrte Gesang einsetzt, nerven HERETIC schon nach kurzer Zeit. Das soll bse klingen, besttigt im Grunde aber nur das Klischee, auf dem die Band schon mit dem total albernen Covermotiv reitet. Hier gilt ganz klar das GWAR-Prinzip: viel Show, wenig dahinter.
Ich knnte mir vorstellen, dass die Jungs auf der Bhne einiges mehr reien, als auf dieser erst vierten Verffentlichung in 18 Jahren Bandgeschichte. Ein Totalausfall hrt sich anders an, doch mehr als eine mittelmige Bewertung ist da einfach nicht drin. Old School Fans knnen natrlich mal reinhren oder sich die Band einfach direkt live anhren, da hat man bestimmt mehr von.
   
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