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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA - Live
Band ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA
Albumtitel Live
Label/Vertrieb Frontiers Records / Soulfood
Homepage www.jefflynnesongs.com
Verffentlichung April 2013
Laufzeit 50:24 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung /
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Der April war so etwas wie ein Festmonat fr Fans des ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA ("ELO"). Neben der Wiederverffentlichung der Alben "Zoom" und "Armchair Theatre" (JEFF LYNNE - Solo) gab es noch ein schlicht mit "Live" betiteltes Livealbum, das bisher schon als DVD erhltlich war. Mitgeschnitten wurde dieses Album 2001 auf der Tour zum Album "Zoom" in der CBS Television City in Los Angeles. Waren die beiden Wiederverffentlichungen eher was fr die beinharten Fans der Band drfte dieses Livealbum auch fr "Nichtfans" interessant sein, da man hier einige bekannte (Radio-) Hits wiederentdecken kann, bei denen Erinnerungen an die ersten Musikkontakte wieder aufkommen.

Insgesamt klingt "Live" ziemlich perfekt, was bei einer solchen Rockinstitution wohl so sein muss. Die Publikumsreaktionen sind eher zwischen den Songs wahrnehmbar und hier wurde bestimmt fters ein wenig "nachkorrigiert". So entsteht eher ein Best Of - als ein Live - Feeling, was aber eigentlich nicht strt. Durch die Bissonette - Brder, die an Bass und Schlagzeug fr den ntigen Groove sorgen, ist sogar eine Nhe zur Hardrock - Szene vorhanden. Vertreten sind hier wirklich einige der grtem Hits der Band wie der bombastische rockige Midtempo - Opener "Evil Woman", das schnellere "Secret Messages" oder das rock 'n' roll - mige "Mr. Blue Sky" mit leichten QUEEN - Verweisen. Aber auch nicht ganz so bekannte Songs wie das von Celli geprgte "Sweet Talkin' Woman" oder das langsame melancholische "Can't Get It Out Of My Head" berzeugen. Am Ende wird in "Don't Bring Me Down" nochmal richtig gerockt und es gibt einige richtig coole bluesige Sololicks bevor mit dem bekannten klassischen Intro das groe Finale "Roll Over Beethoven" eingeleitet wird. Hier gibt die Band nochmal richtig Gas und Jeff Lynne singt ein wenig "dreckig". Danach enthlt das Album noch zwei Studiosongs, das rockabilly - mige "Out Of Luck" sowie die Ballade "Cold Feet". Ein wirklich cooles abwechslungsreiches Album, bei dem man immer wieder denkt "Hey, den Song kenn ich doch, der ist eigentlich ganz cool..." und das irgendwie richtig Spa macht.
   
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