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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LILITH LAYING DOWN - Nether Regions
Band LILITH LAYING DOWN
Albumtitel Nether Regions
Label/Vertrieb cmm/saol
Homepage www.lilithlayingdown.de/
Alternative URL https://www.facebook.com/lilithlayingdow...
Verffentlichung 08.03.2013
Laufzeit 66:08 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Als ich von der Figur der Lilith in einem Kinderbuch vor etlichen Jahren das erste Mal was gelesen hatte, lies mich diese Figur komischerweise nie los. Auch ich wollte mal eine Band danach benennen. Nicht zuletzt weil sich viele Mythen um diese Figur ranken. Nun flattert mit LILITH LAYING DOWN wie von selbst eine Band mit angelehntem Namen bei mir ein. Deren Scheibe "Nether Regions" ist dabei gar nicht mal so einfach zu packen.
Die Stimme von Frontmann Pavlos Batziakas erinnert zu Anfang, solange man sich noch nicht dran gewhnt hat, an Communic Snger Oddleif Stensland. Mit der Zeit scheinen aber mehr und mehr Facetten hindurch. Somit leider auch die nicht so guten. Ich kann nicht recht erklren, was es ist, aber auf die Dauer wirkt sein Gesang trotz der hohen Bandbreite zu eintnig. Mal singt er in tiefer, ruhiger Type-O-Manier, mal mit Druck recht hoch, zwischendurch gibt es auch ein paar wenige Growls. Aber das alles wirkt einen Tick ZU bemht, auch wenn man konstatieren kann, nicht zuletzt wegen des angenehmen Timbre, dass Batziakas eine gute Stimme hat.
Auch musikalisch ist "Nether Regions" so eine zweischneidige Sache. Auf der Gitarre und dem leicht progressiv angehauchten Spiel sind immer wieder tolle Augenblicke drin, die auf die musikalischen Fertigkeiten schlieen lassen. Oftmals bekommt man aber den Eindruck, dass in vielen falschen Momenten Tempo und Druck herausgenommen werden. In diesen Momenten beraubt sich die Band selbst eines gewissen Schwungs in den Songs. Auch hier bekommt man den Eindruck, es wird versucht, bemht hart zu klingen und bleibt dabei aber leider immer fter im "Softrock" stecken. Auch wenn "Softrock" bertrieben ist, versuche ich so ein richtiges Bild wiederzugeben.
Musikalisch gibt es hier eigentlich recht viel, was ich schtze und was meinen Geschmack auch trifft, als Beispiel sei hier "Men's Fate" genannt. Jedoch ist hier oftmals eine Kombination von Dingen am Werk, die es mir schwer macht, so richtig Gefallen daran zu finden.
   
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