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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

IMMOLATION - Kingdom Of Conspiracy
Band IMMOLATION
Albumtitel Kingdom Of Conspiracy
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.everlastingfire.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/immolation
Verffentlichung 10.05.2013
Laufzeit 40:48 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Mein erster Kontakt mit Immolation war ein Stck auf einem Metal Blade Sampler. Ausgeschrieben als "Father, You're Not A Father" war es tatschlich "Furthest From The Truth" (na, wer kennt den Sampler?!) und es hat mich komplett berfahren. Seitdem gibt es in meinem engeren Freundeskreis den Begriff des "Eichhrnchen mit nem nietengespickten Nudelholz plattwalzen"-Metal, oder kurz "Hmma! Eichhrnchen!". Warum ich mich nach dieser Entdeckung niemals weiter mit den New Yorkern beschftigt habe, kann ich beim besten Willen nicht sagen.
Seitdem sind ber 10 Jahre vergangen, das Quartett lrmt sich immer noch durch die todesmetallische Parallelwelt, und ich komme in den Genuss, vorab dem zehnten Studioalbum "Kingdom Of Conspiracy" zu lauschen. Was gibt es darauf zu hren? In erster Linie einmal ganz klar klassischen US-Death, und das ist nicht weiter verwunderlich, haben Immolation diesen Stil doch mit geprgt. Seit 1991 ihr erstes Album erschien, sind Ross Dolan und seine Mitstreiter eine verlssliche Konstante in ihrem Genre, zumindest ist mir kein einziger stilistischer Ausrutscher bekannt... hab da mal recherchiert.
Warum die Band nie an die Popularitt von Kollegen wie beispielsweise Cannibal Corpse heranreichte, ist schnell erklrt: weder setzt man auf blutig-provokante Coverartworks, noch hat man richtig knackig-griffige Songs im Gepck. Dafr punktet man jedoch ganz klar mit einer kompromisslosen Old School-Attitde und einer durchgehend bsartigen Atmosphre, die von dem tollen Cover nochmal unterstrichen wird.
Allein der vielseitige Opener "Echoes Of Despair" ist musikalische Boshaftigkeit und endet mit einem der geilsten Riffs, die ich in letzter Zeit auf einem Death Metal Album gehrt habe. Das Fehlen von sofort zndenden Hits machen die Vier also schon mal locker durch abwechslungsreiches Songwriting wett. Auffllig ist der hufige Gebrauch von Obertnen, wie man ihn sonst fast nur von Machine Head kennt. Wer auf so was steht, muss ebenfalls mindestens Probe hren.
"Kingdom Of Conspiracy" stellt das Genre nicht auf den Kopf, ist aber ein ausnahmslos unterhaltsames Stck Death Metal, das es versteht den Hrer bei der Stange zu halten, und das hat man nicht alle Tage.
   
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