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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STARKILL - Fires Of Life
Band STARKILL
Albumtitel Fires Of Life
Label/Vertrieb Century Media Records / EMI
Homepage facebook.com/starkillofficial
Verffentlichung 17.05.2013
Laufzeit 54:26 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Ich zitiere hier mal aus dem Labelinfo:
"Thematisch stehen bei STARKILL mittelalterliche Fantasy-Schlachten, dunkle Mythen und
barbarische Zerstrung auf dem Programm und wurden im Coverartwork von Metal-Knstler Joshua Belanger knallig und stimmungsvoll eingefangen."
Ist klar! Kitschcover in knallbunt mit Krieger auf eisigem Berg und Blitzen in gelb. Klischee ol!
Starkill aus den USA(!) sind aber nicht die neueste Scheibe vom True Metal Label X oder Y, sondern eine neue, junge US-Band die beim Branchenriesen Century Media untergekommen ist. Da erwarte ich natrlich eine Harke und was bekomme ich? Genau das was im Labelinfo steht und das muss ich eingestehen ist doch auch mal was in der heutigen Zeit:
Starkill sind "seit jeher von europischen Bands fasziniert und nennen Children Of Bodom-Klassiker wie "Hatebreeder" und "Follow The Reaper" sowie Acts wie Dimmu Borgir, Amon Amarth oder Dragonforce als ihre Einflsse". Stimmt 100%!
Das hre ich auch direkt beim ersten Song "Whispers Of Heresy" heraus. Besser htte ich das nicht zusammen fassen knnen. Aber das Quartett was noch sehr jugendlich aussieht, htte einfach noch etwas reifen mssen, da diese Einflsse einfach zusammen geworfen wurden und ich nichts Eigenes hre! Der eine Part klingt wie Dimmu, dann kommt etwas Gitarrengedudel wie bei Dragonforce und spter setzt ein Keyboard der Sorte COB ein. Als Metalfan der von diesen Bands Alben im Schrank stehen hat, bekomme ich lauter Deja Vus und ich will unterhalten werden und nicht raten bei wem sich Starkill in dieser Sekunde gerade "bedienen". Der Sound von James Murphy ist ordentlich, das Album kann man auch ohne Schmerzen hren, aber ob das wer braucht? Da kann ich auch ne Best Of der oben genannten Bands zusammen mischen und habe dann mehr Spa.
Eigentlich ist der Markt in Europa zu voll um solch eine Potpourri beliebter Bands Erfolg zu bieten. Gesanglich ist das Ergebnis aber eher eingeschrnkt und hat nur die Death / Black Elemente der groen Bands (s.o.) in Petto. Hierbei ist Eigenstndigkeit gleich Null, schade. Mit etwas eigener Note htte es die Musik sehr aufgewertet. Wenn die Jungs alles selber gespielt und geschrieben haben, dann sind die schon echt talentierte Metalmusiker.
Meine Bitte an Label und Band: Bis zum zweiten Album Zeit lassen und sich in Ruhe entwickeln!
   
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