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Obwohl Unbound schon seit 1996 existieren, sind sie mir gänzlich unbekannt. Mit "Revenge for the innocent" veröffentlichen Unbound ihren nun mehr 2. Longplayer. Aufgenommen und produziert wurde die Platte unter der Leitung des ex- Symphorce Schlagzeugers Stefan Köllner im Decode Music Studio / Sachsenheim. Das Intro lässt einen schnell an Crossover denken, was sich nach den ersten Tönen zum Glück als Trugschluss herausstellt. Vor den Aufnahmen zur neuen Scheibe tourte man mit Pro Pain, womit die Stilrichtung schon in etwa gefunden hätte. Genau wie eben genannten Pro Pain wissen Unbound noch nicht so ganz dem Metal oder dem Hardcore zugehörig fühlen. Der Gesang ist irgendetwas zwischen geschrieen und gegrunzt, ab und zu (eher selten) clean, jedoch nie richtig fett. Besonders der cleane Gesang geht einem gehörig auf den Sack, ist er doch kaum erträglich und klingt wie eine Mixtur aus übelstem Power Metal und Elvis. Das Hauptelement mit dem Unbound ihren Sound kreieren, sind dicke Grooveparts, der Knüppel wird eher selten aus dem Sack geholt, was sehr schade ist, da etwas mehr Tempo und Abwechslung der Platte mit Sicherheit gut getan hätte. Ganz und gar öde werden die Songs wenn man noch unter das Midtempo gerät ("Godless"). Sonstige Beispiele erspare ich mir besser. Fazit: Eine groovende Platte, mehr nicht. |
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