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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA - Zoom
Band ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA
Albumtitel Zoom
Label/Vertrieb Frontiers Records / Soulfood
Homepage www.jefflynnesongs.com
Verffentlichung April 2013
Laufzeit 50:18 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung /
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Das ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA ("ELO") war in den 70er - / 80er - Jahren ziemlich angesagt. Die Band hat damals Rockmusik verschiedener Art mit klassischen Sounds kombiniert und neben den typischen Rockinstrumenten auch das Cello als tragendes Element in ihre Songs eingebaut. Wer erinnert sich nicht an die Gassenhauer der Band wie "Roll Over Beethoven" oder "Don't Bring Me Down"? In 2001 versuchten ELO mit "Zoom" nochmal ein Comeback. Und dieses Album, das wohl lngere Zeit nicht mehr erhltlich war, wurde im April wiederverffentlicht.

"Zoom" klingt insgesamt eher rockig und nicht ganz so ausladend und bombastisch wie manche ltere Songs der Band. Das Cello ist natrlich noch immer mal mehr und mal weniger deutlich vorhanden. Die "klassische" Stimmung wird hier aber eher durch Pianosounds unterschiedlicher Art erzeugt, die in den abwechslungsreichen Songs ziemlich prgnant sind. Auf "Zoom" finden sich rockige Stcke wie der atmosphrische Opener "Alright" mit gefhlvoller Stimme oder das etwas schnellere "State Of Mind" mit Roy Orbison - Gedchtnisgitarren und ELO - typischem breit angelegten Chorus. Daneben gibt es eher Balladeskes wie das vom Piano getragene "Moment In Paradise", das dezent an die BEATLES erinnert (Ringo Starr spielt hier Schlagzeug) oder "Just For Love" mit cleanen Gitarren. In "Easy Money" wird es boogiemig und in Songs wie dem getragenen "In My Own Time" kommt die klassische Seite von ELO mit tragenden Streichern mal sehr deutlich zum Vorschein. Als Bonus enthlt diese Wiederverffentlichung das coole an TRAVELING WILBURYS erinnernde "One Day", bei denen Bandchef Jeff Lynne ja mit Roy Orbison und George Harrrison gespielt hat sowie den Livesong "Turn To Stone", der zeigt, das ELO auch auf der Bhne Gas geben konnten und dort ziemlich "perfekt" klangen. Insgesamt ein vielseitiges Album, durch das sich die gefhlvolle Gitarrenarbeit und die prgnanten Keyboard- und Pianoklnge wie ein roter Faden ziehen. "Zoom" hat zwar definitiv nichts mit Hardrock oder Heavy Metal zu tun (was bestimmt auch niemals die Absicht von ELO war), zeigt aber mal wieder, dass auch im eher rockigen Bereich noch so manche interessante Alben zu entdecken sind.
   
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