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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE BUNNY THE BEAR - Stories
Band THE BUNNY THE BEAR
Albumtitel Stories
Label/Vertrieb Victory Records / Soulfood
Homepage www.victoryrecords.com/thebunnythebear
Alternative URL https://www.facebook.com/thebunnythebear
Verffentlichung 19.04.2013
Laufzeit 42:28 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 1 von 15 Punkten
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Ich versuche generell, meinen eigenen Kodex zu befolgen, der besagt, dass ich mir jede CD auch mindestens einmal komplett anhre, bevor ich mir ein Urteil erlauben mchte. Dabei darf weder die Musikrichtung, noch das, was geboten wird, eine Rolle spielen. Jedoch kann ich mich kaum an eine Scheibe erinnern, bei der mir das so schwer gefallen ist, wie bei THE BUNNY THE BEAR. Bereits nach den ersten beiden Songs merke ich, wie sich mein Gesicht am liebsten selbst aufessen will und meine Ohren sich nach innen verkriechen.
Mit grtenteils elektronischen Beats wird auf "Stories", dem vierten Output des Duos, so etwas wie harte Riffs und Beatdowns vorgekaugelt, oder es sind einfach nur billige Elektrosamples, was aber letztlich keine wirkliche Rolle spielt. Im Endeffekt klingt das alles so mager und knstlich, als wre es am C64 mit dem guten alten Magix Music Maker entstanden.
Hier und da schreit Matthew Tybor, welcher die Rolle des Hschens bernommen hat, durch die Gegend, das aber technisch nicht mal vernnftig bzw. gut. Dazu die Gesangsstimme von Chris Hutka, dem Bren, die so hoch ist, dass sie sogar die Stimme vom Coheed and Cambria Snger Claudio Sanchez in den Schatten stellt. Ob diese gar gepitched ist, kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich sagen, dafr klingt es letztlich doch zu natrlich, als das es hier ein Gag sein soll. Besser haben es da schon die Knstler aus dem Sprechgesang mit dem pitchen in Person von Quasimoto oder dessen deutsches Pendant Marsimoto gemacht.
Tybor wird mit den Worten zitiert: "I write whatever the fuck I want!" Und genau so hrt sich das auch an. Wie irgendein Fick, den man sich daheim selbst zusammengebastelt hat und der auch nur dafr geeignet ist. Ihn nmlich niemals von der heimischen Festplatte auf die Auenwelt loszulassen. Ich persnlich finde das grauenhaft und kann dem ganzen Null abgewinnen. In meinen Augen kann sich eine Szene oder Musikrichtung mit so einer Plrre auch selbst zum Gesptt machen.
   
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