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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VEHEMENCE - Helping the World to see
Band VEHEMENCE
Albumtitel Helping the World to see
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.vehemence.com
Verffentlichung 19.04.2004
Laufzeit 50:31 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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VEHEMENCE konnten bereits mit dem Vorgnger zur in Krze erscheinenden "Helping the World to see"-Scheibe mchtig aufrumen, berzeugte "God was created" doch durch seine ausgefeilten und zumeist sehr eigenwilligen Songs, die den Rahmen des Machbaren im Bereich des Death Metals/Grindcores bestndig ausloteten. Die neue Wuchtbrumme macht denn auch genau da weiter, wo die Jungs vor nicht allzu langer Zeit aufgehrt haben, nur dass sie jetzt mit noch besserem Sound, noch knackigeren Ideen und noch fesselnderen Liedern heftig mchtiges Geschtz auffahren. Von pumpendem Bass- und Schlagzeugspiel getragen, von aufpeitschendem Growl-/Keifwechselgesang unablssig aufgewiegelt und von furioser Gitarrenarbeit zu erstaunlichen Hchstleistungen angespornt, begeistern VEHEMENCE auf ganzer Linie. Doublebass-Schrubber teilen sich die Spielzeit mit brachialen Knppel-Eskapaden, melodische Leads wetteifern unablssig mit alles kleinsgenden Rhythmusgitarren, die Mischung auf "Helping the World to see" ist nicht weit von Perfektion entfernt und dabei vielleicht noch einen Touch harmonischer als bis dato. Ich kenne keine Band, die diese Gratwanderungen so gekonnt meistert und dabei auf der einen Seite so extrem brutale und auf der anderen Seite so feinfhlige, manchmal schier zerbrechlich-anmutige Songs stricken kann, Hammer. Selbst vor dem Einsatz akustischer Klnge ("Alone in your Presence") wird, wenn es der Scheibe dient, nicht halt gemacht, wobei dieses Stilmittel ebenso wie die Piano-Einlage nur uerst sparsam eingesetzt wird, dadurch aber gerade den berraschungsmoment und Aha-Effekt auf seiner Seite hat, was man anderorts ja leider oft so schmerzlich vermisst.
Einzelne Songs hervorzuheben wrde diesem Silberling schlicht nicht gerecht werden, man sollte ihn sich wenn schon als ganzes geben und sich, wenn man bereit ist diesen wagemutigen Spagat aus ungebndigter Aggression und zarter Melodik zu schlagen, auf eine Death Metal-CD der Oberklasse gefasst machen. Wie der Titel schon mehr oder weniger in Verbindung mit dem obergenialen Coverartwork suggeriert: ein wahrer Augenffner!
   
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