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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BENEA REACH - Possession
Band BENEA REACH
Albumtitel Possession
Label/Vertrieb Spinefarm Records / Soulfood
Homepage https://www.facebook.com/beneareach
Alternative URL www.myspace.com/beneareach
Verffentlichung 29.03.2013
Laufzeit 50:08 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Benea Reach machen es mir nicht gerade leicht. Ihr drittes Album "Possession" lsst mich hin und her gerissen zurck und das fngt schon beim Artwork an. Das bedeutungsschwangere Cover ziert ein vermenschlichter Wolf, der in der einen Hand die Waage der Justitia hlt und in der anderen eine Schlange. Fr das Drumherum, inklusive eines vernnftigen Schriftzugs, war dann wohl kein Geld mehr da. Auf dem Papier war das bestimmt mal ne gute Idee.
Doch auch wenn man sich nur auf die Musik beschrnkt, kommt man nicht umhin, festzustellen, dass auch hier manche Ideen besser auf Papier geblieben wren, und Ideen haben die Norweger viele.
Die Basis des Bandsounds ist zunchst einmal tiefer gestimmter, modern klingender Metal mit leichtem Hang zum Djent und aggressivem Gebell. Da diesen Sound aber 2013 nun wahrlich genug Bands spielen, braucht man auch etwas um aufzufallen. Klargesang ist da zwar keine Revolution, aber immerhin etwas und hier auch gar nicht mal so schlecht.
Leider verliert man sich immer wieder in mglichst abgefahrenen, breaklastigen Riffs, die Gitarristen und Technikfreaks womglich abfeiern, mir "einfachem" Musikliebhaber aber in schner Regelmigkeit den Genuss verderben. Nennen wir es das "Mnemic-Debakel".
Die Dne / Franzosen scheinen mir ohnehin ein guter Vergleich zu sein, mchte man denn einen solchen hinzu ziehen, nur dass Benea Reach etwas mehr Wert auf Klanglandschaften legen denn auf Fear Factory-miges Stakkato-Geballer.
Nette Anstze im "Guckt mal was wir knnen"-Gehabe ertrnkt. Schade drum.
   
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