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24. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LEASH - We Need To Talk
Band LEASH
Albumtitel We Need To Talk
Label/Vertrieb G/Rough Trade
Homepage www.leash-music.com
Verffentlichung 28.03.2013
Laufzeit 43:21 Minuten
Autor Jennifer Laux
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Berliner Jungs von LEASH liefern uns mit ihrem Debt "We Need To Talk" elf Mal elektronischen Rock m mit Popappeal.
Als ich die CD in den Hnden hielt und das Cover so auf mich wirken lie, fragte ich mich schon, was es mir sagen soll. Eine Antwort habe ich jedoch noch nicht gefunden.
Das Quartett konnte sich bereits mit einem Track zum Kinofilm "Little Thirteen" und mit einem Remix des Tracks "Happiness Factory" zum Coca-Cola Spot einen Namen machen. Dies sind schon mal keine schlechten Referenzen. Schon beim ersten Hrdurchlauf der Platte merkt man, dass die "Berliner Band des Monats" ein absolutes fr die elektronischen Elemente hat da diese und berall Verwendung finden. Strgerusche dir urpltzlich in einem Song auftauchen und berladene Gesangseffekte, die bei der Stimme von Ilja sicherlich nicht ntig wren. Einzig der Einsatz von drckenden Gitarrenriffs und Glockenspielereien treten weitere Tren auf. "LEASH sind eine Live Band mit Ansage und bewegen sich stndig am Abgrund zwischen hysterischem Gefhl und intelligenter Coolness", da ist was dran. Heatwave", der Opener der Platte ist ein typisches Stck, das im Bereich des Indie zuhauf zu finden ist. Bei "Shipwrecked" dagegen, kommt eine andere Atmosphre auf, die rockt und auch zndet. Balladesk wird es dann mit "Holding Hands". Musikalisch gut inszeniert und emotional berhrend; da stimmt die Stimmung vom ersten bis zum letzten Ton. Meine Gte, die Vier haben ganz schn viele Hummeln im Hintern: Fr mich persnlich zuviel des Guten und somit berladen und etwas anstrengend. ber dieses Album kann man sicherlich sehr viel sprechen, denn es wird viele Meinungen ber das Schaffen von LEASH geben. Fest steht, sie sind fr berraschungen zu haben, nicht vorhersehbar und durchaus unberechenbar. Raffiniert!
   
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