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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

W.A.S.P. - The Neon God Part 1 (the Rise)
Band W.A.S.P.
Albumtitel The Neon God Part 1 (the Rise)
Label/Vertrieb Sanctuary Records
Homepage www.noiserecords.com
Verffentlichung 19.04.2004
Laufzeit 52:16 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Platten von W.A.S.P. kann man als Fan blind kaufen. Blackie Lawless und seine Schergen haben fast nie ihre Fans enttuscht und qualitative Alben heraus gebracht. 12 Jahre nach "The Crimson Idol" bringen die Amis mit "The Neon God Part 1 (The Rise)" wieder ein Konzeptalbum heraus, dessen zweiter Teil im Sommer verffentlicht wird, Es geht um den jungen Jesse Slane, der nach dem Tod seines Vaters von seiner drogenabhngigen Mutter in einem Heim abgegeben wird. Dort hat er unter
den Misshandlungen der sadistischen Nonne Sister Sadie zu leiden. Jesse landet in einer Nervenanstalt, wo er seinen einzigen Freund Billy kennen lernt. Nach dem Tod von Sister Sadie und Billy und dem Ausbruch aus der Anstalt lebt Jesse auf der Strae. Der telepatische Magier Judah Magic (aaargh!) erkennt seine aufkeimenden bersinnlichen Fhigkeiten. Diese nutzt er um aus Jesse einen Kultfhrer zu machen. Fortsetzung folgt...
Im Gegensatz zu bekannten Konzeptalben von Bands wie Queensryche, King Diamond oder anderen vermisse ich bei W.A.S.P. diese gewisse Hrspielatmosphre sowie verschieden gesprochene Charaktere, was bei den sogenannten Metal Opern auch ein beliebtes Stilmittel ist. Wenn ich es nicht wsste und einfach so die CD hren wrde, wre mir diese Konzeptstory gar nicht so aufgefallen. In Punkto Atmosphre gewinnt "The Crimson Idol" also haushoch.
Natrlich hat Mr. Lawless lange keine richtig schlechten Platten mehr gemacht (z.B. "Helldorado") aber "The Neon God..." ist sehr hnlich zu manchen Vorgngern. (z.B.: "Dying For The World", "Still Not Black Enough" ).Es heit ja immer W.A.S.P. haben nur drei Songs : den ruhigen, den Midtempo und den flotten Kracher. So ist es aber auch! Diese drei Versionen werden diesmal von vier kurzen Akustikstcken unterbrochen, wo Blackie sehr emotional singt und die echte Gnsehaut erzeugen. Das gilt auch fr einen Groteil des gesamten Materials. Man muss sich halt nur mit den fr W.A.S.P. typischen Deja Vues anfreunden, da es den Anschein hat, als wrden eigene alte Ideen (gut) recycelt werden.
Ich hoffe zwar das W.A.S.P. sich auf dem Nachfolger noch steigern knnen, aber auch diese Scheibe gehrt in jede W.A.S.P. Sammlung!
   
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