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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE STORY SO FAR - What You Don't See
Band THE STORY SO FAR
Albumtitel What You Don't See
Label/Vertrieb Pure Noise Records / Alive
Homepage thestorysofarca.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/thestorysofarca
Verffentlichung 26.04.2013
Laufzeit 29:53 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Wie sagte mein Kumpel so treffend, als ich ihn mal mit meiner Musik qulen durfte, whrend wir seine Spielkonsole maltrtierten: "Das sind doch bestimmt Kumpels von Blink 182." Nun muss man dafr wissen, dass der Junge eigentlich von wahrer Gitarrenmusik wenig Ahnung hat. Deswegen war seine Aussage aber umso bezeichnender. Whrend mein Hintergrund deutlich grer ist, habe ich doch selbst Mitte der Neunziger lange Zeit so ziemlich jede Punkrock Band aus Skandinavien und den Staaten regelrecht eingeatmet, muss man auch nach 15 Jahren konstatieren: Das Rad wird im Punkrock einfach nicht mehr neu erfunden!
Das man aber trotzdessen Qualitt liefern kann, beweisen Bands wie die californischen THE STORY SO FAR . Die Jungs verstehen es, gute Harmonien und tolle Melodien miteinander zu verbinden. "What You Don't See", der zweite Longplayer der Amis, ist gespickt mit Ohrwrmern und Hymnen. Dabei sind die Songs durchaus auch mal melancholisch und nicht blo "Gute-Laune-Tralala". Prgnant ist dabei die Stimme von Snger Parker Cannon. Genau hier gibt es aber auch leider etwas zu bemngeln. Trotz Cannons starker Stimme, vergleichbar mit Jordan Pundik von New Found Glory, bekommt man den Eindruck, dass es in den hinteren Liedern auf "What You Don't See" ein bisschen monoton wird. Dieser wird dadurch hervorgerufen, dass Cannon immer in der gleichen Tonlage singt und als wrde er auf einer Tonleiter von nur zwlf verschiedenen Tnen singen. Die Tne sind zwar in immer neuen Melodien aneinander gereiht, aber trotzdem bleibt am Ende so ein kleiner Hauch von Eintnigkeit zurck.
Ungeachtet dessen bieten THE STORY SO FAR aber mit genau den Songs, die ein wenig abwechslungsreicher in der Struktur daher kommen, absolute Perlen ("Things I Can't Change", "Empty Space"), welche bestimmt nicht nur bei mir den Sommer berdauern werden. Hier darf jeder, der auf Skate Punk, Punkrock, Melodicore, oder wie man das im Jahr 2013 auch nennt, beherzt zugreifen.
   
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