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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CLITEATER - Cliteaten Back To Life
Band CLITEATER
Albumtitel Cliteaten Back To Life
Label/Vertrieb War Anthem Records / Soulfood
Homepage www.cliteater.net/
Alternative URL www.facebook.com/pages/cliteater-officia...
Verffentlichung 08.03.2013
Laufzeit 41:47 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Cliteater haben 2010 nicht gerade das groe Gold bei mir gewonnen. Zu stumpf und sinnlos tnten mir die Oranje-Gurgler auf "The Great Southern Clitkill", zu wenig Abwechslung, kein richtiges Alleinstellungsmerkmal.
Entsprechend wenig Erwartungen hatte ich im Vorfeld an "Cliteaten Back To Life", welches, der aufgeklrte Krachfan ahnt es bereits, cover- und titeltechnisch an das Cannibal Corpse Debt angelehnt ist. Zum fnften mal gibt es nun also Goregrind in Albumlnge, und ich muss zugeben, dass mich die Scheibe spontan mehr anspricht, als der sdliche Klitoriskill.
Die Riffs sind zwar immer noch wenig filigran und auch Joost Silvrants grummelt, von einigen Kreischern mal abgesehen, nach wie vor monoton vor sich hin, doch einige Songs znden wesentlich mehr, als das noch vor 3 Jahren der Fall war.
Gleich "The Rimm King" macht an Startposition 1 klar, dass man keinen Bock hat, in der Monotonie zu versinken. Ein fast schon klassisches Grindriff zerstrt in 48 Sekunden jeglichen Anflug von Harmonie, nur um im folgenden "Seth Putnam Paid Our Cab Fare" durch schmissigen Grind 'n' Roll Groove (der immer wieder mal auftaucht) inklusive ksiger Soli ab absurdum gefhrt zu werden. "Redneck Pampage" schleift sich fr Cliteater-Verhltnisse beraus doomig durch die Ziellinie.
Wie man auch lesen kann, hat sich das Quintett seinen kaputten Humor in Bezug auf Songtitel bewahrt, was sich des Weiteren u.a. in Kreationen wie "Handy Handjob Hannah", "Positive Aspects Of Collective Chaos" (kaputt!) oder auch "Brick Top Days" (remember Alan Ford in Snatch?!) wiederspiegelt. Dieser Humor macht die Musik der Stumpf-Crew zwar nicht viel besser, rundet aber wenigstens das Ganze in letzter Konsequenz ab.
Erfreulich besser als das letzte Werk, aber halt immer noch Goregrind. Genrefans drfen gerne einige Punkte addieren.
   
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