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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THY ART IS MURDER - Hate
Band THY ART IS MURDER
Albumtitel Hate
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.facebook.com/thyartismurder
Verffentlichung 05.04.2013
Laufzeit 36:53 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Diese Rezension htte um ein Haar ganz anders ausgesehen, doch auf Anraten eines guten Freundes gab ich der Platte noch eine Chance mehr.
Ich gebe zu, mein erstes Annhern verlief etwas vorurteilsbesetzt, was sich Thy Art Is Murder jedoch selbst zuzuschreiben haben. Ein digitales Monster auf dem Cover, dass es bei den "Doom"-Spielen schon schicker gab und ein vllig austauschbarer Namensschriftzug machten den Anfang, der Bandname selbst reihte sich auch in die Liste der einfallslosen 3-4-Wort-Konstrukte, und schwupps, war man in der Deathcore-Falle gefangen.
Das ist prinzipiell auch nicht falsch, DOCH und hier muss man halt mitunter zweimal hinhren, bewegt man sich eben nicht in reinen "ich schlag alles kabott"-Breakdown-Gefilden, sondern gibt dem Death Metal mitunter sogar mehr Raum. Dabei orientieren sich die Australier erfreulicherweise nicht nur an den blichen Verdchtigen, sondern huldigen gerne mal den mchtigen Decapitated. Der Core-Anteil auf "Hate" erinnert dann auch nicht gerade an Band XY, verneigt man sich doch am ehesten vor den groartigen Despised Icon, was sich u.a. in astreinen Aggro-Gangshouts und richtigen, teils kompakten Songs (Songs!) niederschlgt.
Im immer voller werdenden Genre-Teich knnten sich Thy Art Is Murder jedenfalls als Hechte entpuppen, die nach der Auslese munter weiter schwimmen.
   
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