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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

100000 TONNEN KRUPPSTAHL - Bionic Testmensch
Band 100000 TONNEN KRUPPSTAHL
Albumtitel Bionic Testmensch
Label/Vertrieb Unundeux / Cargo
Homepage www.100000tonnenkruppstahl.de/
Alternative URL www.facebook.com/pages/100000-tonnen-kru...
Verffentlichung 01.03.2013
Laufzeit 31:15 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Es sind Bandnamen wie 100000 Tonnen Kruppstahl, die mich sofort anlachen, aber natrlich auch eine gewisse Erwartung schren. Ich nehme es vorweg, diese wurden doch eher enttuscht, findet sich auf "Bionic Testmensch" doch vieles wieder, was ich am Grindcore eben nicht mag. Zum einen ist das Debt der Kreuzberger relativ kraftlos produziert, kein Druck, der einen niederwalzt, noch nicht mal rumpeln will es richtig. Das Geschrei reiht sich hier passender weise ein, erinnert es mich doch vom Stil her stark an Brutal Truth' Kevin Sharp oder einen noch versoffeneren Mika Luttinnen (Impaled Nazarene); letzterer wei allerdings zu berzeugen, whrend es hier teilweise nur nervt.
Das Duo, bestehend aus Herr Herrn Bommel und A. Donnermann erinnert in besseren Momenten an die dahin geschiedenen Japanische Kampfhrspiele, erreicht aber zu keinem Moment die Genialitt der Krefelder; lediglich was die Texte angeht klopft man mal bei Bony und Co. an, das verraten Titel wie "Uralter Trmmerbruch", "Nach kurzer schwerer Krankheit" oder "Besoffen und bis an die Zhne bewaffnet". Letzterer gefllt auch musikalisch, dank fies groovendem Schlussriff.
Das 10 Minuten dauernde "Germanistan (The Parallel Of Undangerous Terror)" mag zwar ein wenig berambitioniert sein, geht aber noch halbwegs als akzeptables Experiment durch die Ziellinie.
Grindcore-Jnger knnten dennoch Gefallen an dem Duo (wer braucht schon nen Bass?!) finden und auch "Intro", "Visions" und hnlich gelagerte Studentencore-Postillen werden die zwei aufgrund des ganzen Drumherums womglich abfeiern. Ich greife da lieber, ganz uncool auf meinen Hochglanz-Grind zurck.
   
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