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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MEANING OF PAIN - Painted Death
Band MEANING OF PAIN
Albumtitel Painted Death
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage meaningofpain.de/
Alternative URL https://www.facebook.com/mopband
Verffentlichung 2011
Laufzeit 27:41 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Nordhausen ist um eine Metalband reicher. Und wer in Thringen, dem grnen Herzen Deutschlands, als Hartwursttruppe was auf sich hlt, geht natrlich ins Rape Of Harmonies Studio. Genau dort haben MEANING OF PAIN ihre EP "Painted Death" dann auch eingeprgelt. Was mir aus den Boxen entgegenschallt, klingt zu Anfang gar nicht bel. Mit "Downfall" ist der Band ein Opener gelungen, welcher alles mitbringt. Geschwindigkeit, Genauigkeit, einen hohen Thrash-Faktor, guter Refrain, klasse Solo... Dabei bleibts aber leider nicht. Schon im zweiten Track "Roots Of Blood" reit es dich im Chorus aus der schnen Schwelgerei. Man mchte dem Snger zurufen, das singen doch einfach sein zu lassen. Bis dahin hat er es doch so gut gelst, einen echt ordentlichen Job gemacht mit dem gutturalen Gesang. Und dann wollte er den Refrain unbedingt singen. Bis auf dies ist aber auch in dem Song ein ordentliches Niveau.
Im Titelsong "Painted Death" wird aber auch das ein wenig heruntergezogen, was aber bei Newcomern wie MEANING OF PAIN mit der allerersten EP auch zu verschmerzen ist. Zu Anfang noch mit einem guten Groove ausgestattet, wird das Tempo nach kurzer Zeit merklich zurckgefahren und es kommt eine langweilige Strophe mit einem noch weniger aufregenden Refrain dabei heraus. Das Solo gegen Ende ist viel zu lang, wenn man aber einfach mal zeigen will, was man so kann, geschenkt. Abgerundet wird die Scheibe schlielich mit "Self-destruction". Der Song fllt nochmal komplett aus der Rolle, auch wieder im Refrain. An sich ist der Track gut geschrieben und hat schne Arrangements drin. Aber auch hier gilt: Entweder besser singen, oder aber durchschreien. Entgegen dem zweiten Track ist die Stimme aber hier weniger kernig, als mehr Placebo-esk. Kann auch schn klingen, aber da muss man schon besser trllern knnen.
Auch wenn sich das hier schlechter liest, ist das durchaus besser als viele andere erste Schritte diverser Bands. Fr einen ersten Output um, den Leuten zu zeigen, was man so macht, ist das absolut ordentlich und mit der Zeit kommt einfach auch die Erfahrung. Dran bleiben, Jungs, und weitermachen!
   
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