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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEATH RIDES A HORSE - Tree Of Woe
Band DEATH RIDES A HORSE
Albumtitel Tree Of Woe
Label/Vertrieb Infern Records
Homepage www.myspace.com/deathridesdk
Alternative URL www.inferno-records.net
Verffentlichung 26.03.2013
Laufzeit 48:23 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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"Death Rides A Horse" lautet der Titel eines sehr miesen Italowesterns mit Lee Van Cleef und John Phillip Law aus dem Jahre 1969. Spricht es fr den Humor der gleichnamigen Band aus Dnemark, wenn sie sich ebenfalls so nennt, wusste bzw. wei nichts von dieser Parallele oder wollte sie nur ihre Vorliebe fr Pferde und den Tod in einem Satz zum Ausdruck bringen? Man wei es nicht und im Grunde ist's egal.
DEATH RIDES A HORSE haben ihre Wurzeln in der NWOBHM und dem britischen Hardrock der frhen 1970er Jahre. Gleichzeitig ist eine groe Affinitt der Skandinavier zum US-Doom der 1980er nicht zu bersehen, was auch durch das nicht gnzlich klischeefreie Kirchenfensterartwork deutlich wird. Die Gitarren rumpeln wuchtig-bluesig und ein neuerlicher Vergleich mit den hierfr so oft bemhten BLACK SABBATH ist bereits beim ersten Hrdurchlauf unvermeidlich. DEATH RIDES A HORSE gelingt es, einen Spagat zwischen Hrte und Emotion zu schlagen, zwischen rauher Produktion und melodisem Frauengesang- Gesang, kein Operettengezwitscher la NIGHTWISH und Konsorten. "Tree Of Woe" kommt in angenehmem Midtempo angaloppiert und besticht neben klarem, firlefanzfreiem Songwriting durch sehr groovebetonte Passagen und geschmackvoll eingesetzte Frickelsoli. Dass hierbei stellenweise etwas zu schwlstig aufgetragen und der Gesang mit Echo belegt wird, sei DEATH RIDES A HORSE verziehen- wer auf traditionellen Stoff mit Headbanggarantie steht, kann hier nichts falsch machen. Ist man zudem ein Freund von Frauengesang, landet man mit dem Erwerb dieses sehr reifen Debts einen Volltreffer. Geheimtipp!
   
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