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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VILE - Rare Tracks - 1996-2004
Band VILE
Albumtitel Rare Tracks - 1996-2004
Label/Vertrieb Hammerheart Records / Rough Trade
Homepage vilemetal.com/
Alternative URL www.facebook.com/thenewvile
Verffentlichung 07.12.2012
Laufzeit 55:08 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 7 von 15 Punkten
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"Metamorphosis", das letzte Studioalbum der Ami-Deather von Vile war mir keine Rezi wert. Songwriting und Sound konnten mir kaum ein Lcheln entlocken. Umso berraschter war ich, als ich mit einer entsprechenden Erwartungshaltung an die Rarittensammlung namens "Rare Tracks - 1996-2004" (einfallsreich...) gegangen bin und diese sich als weitaus interessanter erwies.
Ich wrde sogar soweit gehen und behaupten, dass andere Todeskapellen den ein oder anderen Song dieser Zusammenstellung nur zu gerne auf ihrem regulren Album htten. Natrlich zieht sich bei solchen Resteverwertungen kein durchweg hohes Niveau durch die Tracklist, doch ist die Trefferdichte im Falle Vile noch relativ hoch: Der Groove von "Terminal Existence" beispielsweise zwingt dich in die Knie, nur um dir anschlieend den Kopf von den Schultern zu sbeln (man zieht in diesem Job irgendwann recht martialische Vergleiche, nicht wahr?!), "Procession Of Destruction" ist ein klassisches Beispiel fr soliden US-Death und das ohne Gesang auskommende "Path Of Incineration" berzeugt schier durch cooles Riffing.
Der Sound schwankt, der Natur der Sache geschuldet, zwischen ordentlich rumpelnd bis hin zu lediglich rumpelnd, wobei die vier Live-Geschichten (inklusive eines At The Gates-Covers) noch erstaunlich gut wegkommen. Vile machen zudem nicht den Fehler und kloppen irgendwelche obskuren Proberaumaufnahmen auf die CD, die sich nicht mal Hardcore-Fans schnhren knnen. Apropos Hardcore-Fans; es muss schon gestattet sein, zu fragen, ob eine Band mit dem Standing von Vile eine solche Verffentlichung nicht auch als Bonus zum nchsten Studioalbum htte raus hauen knnen, denn egal wie gut das hier dargebotene Material ber manche Strecken auch sein mag, den groen Reibach macht die Band damit gewiss nicht. Als Freund klassischen Death Metals amerikanischer Prgung - Cannibal Corpse und Monstrosity seien mal als Anhaltspunkt genannt - kann man aber wenigstens gefahrlos Probehren.
   
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