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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HENKE - Maskenball der Nackten
Band HENKE
Albumtitel Maskenball der Nackten
Label/Vertrieb Dryland /Alive
Homepage www.henkeband.wordpress.com
Verffentlichung 01.03.2013
Laufzeit 50:10 Minuten
Autor Jennifer Laux
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Unverkennbar die Stimme von HENKE, bekannt als Ex-Oberhaupt Oswald Henke von GOETHES ERBEN. Sie sagen von sich selbst "Wir sind eine do-it-yourself Band mit einem Hang zu auergewhnlichen Methoden. Das ist unser Markenzeichen und wichtigstes Gut." Eine Aussage, die ich so nur unterstreichen kann:
Mit "Maskenball der Nackten" haben sie sich nach ihrem Debt "Seelenftterung" und den EPs "Vom A zum F" und "Herz" erstmals mit ihrem eigens gegrndeten Label Dryland Records bewiesen.
Zwlf spannende Songs, die schon allein durch die charakterstarke Stimme Henkes an Dramatik und Spannung kaum zu berbieten sind. Hier werden die verschiedensten Gefhlsstufen durchspielt. "Zeitmemory", der fr mich strkste Titel der Platte, ist mehr als eingngig und wirkt gedanklich lange nach. Aggressiv und aufbrausend kommt dagegen "Epilog" daher. Vorsichtig und fast schon zerbrechlich wirkt das minimalistische "Medea" auf mich ein, man geht in sich, wird in die griechische Mythologie entfhrt. Der "Valiumregenbogen" strotzt mit seinen Gitarren wieder vor Energie. Das balladeske "Nur allein" holt einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurck, veranschaulicht, das wir uns immer nur selbst im Wege stehen.
Mit "Maskenball der Nackten" schafft Henke es tiefsinnige Lyrik, berhrende Melodien und Tanzflchentauglichkeiten zu einem Gesamtkunstwerk zu verbinden. Seine Worte berhren bis zum letzten Ton und bauen eine unbeschreibliche Atmosphre auf, der man sich nur schwer entziehen kann.
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