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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VOLTRON - Kaventsmann
Band VOLTRON
Albumtitel Kaventsmann
Label/Vertrieb Eigenverlag/Eigenvertrieb
Homepage www.voltron-is-victory.de
Alternative URL www.facebook.com/voltronberlin
Verffentlichung 2012
Laufzeit 56:20 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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VOLTRONs "Kaventsmann" steht im Zeichen der Langsamkeit. Runde fnf Jahre hat's gedauert, bis die Berliner nach "Beyond An Armoured Skin" mit ihrem zweiten Album aus dem Quark und ins Studio kamen, ich selbst habe die V verpennt (Groes Sorry nach Berlin!), und auch musikalisch ist das Album grtenteils diesseits von Hektik und bermiger Eile angesiedelt. Wer jetzt wie ein verstrter Millionrskandidat bei Gnther Jauche "Ha! Doom!" frohlocken mchte, liegt damit dennoch nur teilweise richtig. Denn "Kaventsmann" hat erheblich mehr als reinen Doom zu bieten: Thrashmetal, Stonerrock, progressive Parts, punkiges Geballer, meterdicke Gitarrenwnde und groovende Doublebassattacken. Angenehm abwechslungsreich gestalten die fnf Mnner aus der Hauptstadt ihr neues Meisterstck aus den Ingredienzen Dreck, Schwei und schrgem Humor. So verbirgt sich hinter drolligen Titeln wie "13 Liter Bohrmaschine", "Studententoeter" und "Pittiplatsch Anoraknark" supertight eingespielte und von eindringlich-aggressiv-emotionalem, kurz: sehr facettenreichem Grunzgesang (!) gekrnte Songs. Wieder wesentlich wuchtiger als die meisten ihrer Zeitgenossen kommen VOLTRON auch mit ihrem Zweitwerk ums Eck' und begeistern einmal mehr Doom(-core) und Sludgefans gleichermaen. Zur groben namentlichen Orientierung: VOLTRON erinnern an frhe CROWBAR und klingen ein bisschen nach NEUROSIS, ein bisschen nach ZATOKREV und ganz stark nach VOLTRON! Abgerundet mit sehr coolem Pottwal-Artwork und in Blech verpackten CDs ist "Kaventsmann" sogar fr Sammler und Stilfetischisten ein lohnender Erwerb. Erhltlich ist das gute Stck ber die Webseite der Band oder vor/whrend/nach einem VOLTRON-Gig. Groe Empfehlung!
   
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