Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEATH AGONY - Carcinogenic Memories
Band DEATH AGONY
Albumtitel Carcinogenic Memories
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.facebook.com/pages/death-agony/12657...
Verffentlichung September 2012
Laufzeit 38:13 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Nun ist es soweit! Nach ihren zwei EPs, haben die Franzosen Death Agony seit letztem Jahr endlich ihr Debt-Album "Carcinogenic Memories" am Start und bieten auf diesem Erstlingswerk straighten und brachialen Oldschool-Death Metal, der mit seinen groovigen Elementen die eigenen vier Wnde zum Beben bringt. Im Jahre 2005 wurde die Band gegrndete und lsst seitdem hrbar die Einflsse bekannter Gren namens Slayer, Behemoth, Grave und Six Feet Under in ihre Musik mit einflieen. Dementsprechend geht es auch auf dem fast 40 Minuten langen Werk rau, dunkel und meist im hohen Tempo zur Sache, ohne dass das Zusammenspiel aller Protagonisten in ein unhrbaren Mischklang verfllt. Nein, klar und deutlich, bahnen sich die tiefen, wandelbaren und englischsprachigen Growls und die rasenden, teilweise thrashlastigen Riffs ins Ohr, so dass sich schon mit dem Opener "Humiliated" erfreut feststellen lsst, dass hier absolut keine Anfnger am Werk sind. Mit ungebrochener Spielfreunde und Engagement kann diese Scheibe ber die ganze Spielzeit hinweg dienen. Dabei wird der Death Metal der alten Schule zwar nicht neu erfunden, aber mit eignen Ideen und kreativem Songwriting angereichert, so dass hier Langeweile und Eintnigkeit gar keine Chance bekommen. Vor allem der rhythmische und groovige Song "Taste Of Poisen" und das zerschmetternde "The Beast Within", hinterlassen dabei einen bleibenden Eindruck und beweisen auf fesselnde Art und Weise, was diese Franzosen, auch ohne unntige und verschnernde Produktions-Techniken, auf die Beine stellen knnen.
Wer also dieser Truppe eine Chance geben will, die noch ohne Lable-Vertrag unterwegs ist, dafr Qualitten bietet, von der sich manch Anderer sicherlich eine Scheibe abschneiden knnte, sollte seine Death Metal-Fhler unbedingt Richtung Frankreich richten. Dort gibt es ihn also noch: Soliden, abwechslungsreichen und schwarz angehauchten Death Metal, der mit seinem rauen Charme einfach zum Headbangen gemacht wurde. Unbedingt weiter so Jungs!
   
<< vorheriges Review
NIGHT RANGER - Big In Japan (Re Release)
nchstes Review >>
VOLTRON - Kaventsmann


Zufällige Reviews