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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VREID - Welcome To Farewell
Band VREID
Albumtitel Welcome To Farewell
Label/Vertrieb Indie Recordings/ Edel
Homepage www.vreid.no
Verffentlichung 22.03.2013
Laufzeit 42:32 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 12 von 15 Punkten
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VREID aus Norwegen verffentlichen mit "Welcome To Farewell" ihr sechstes Werk und bleiben ihrer Sonderstellung im Black Metal treu. Diesmal haben es wirklich sehr viele Einflsse aus anderen Sparten auf die Scheibe geschafft und sorgen fr mchtig viel Abwechslung. Die Mischung aus nordischer Schwarzware, frhem 80er-Jahre Metal und progressiven Elementen funktioniert ber die acht Stcke wirklich gut. "The Ramble" oder "Way Of The Serpent" sind dabei noch am traditionellsten. Kalt, dunkel und vor allem auch mal etwas flotter. Der fiese Gesang von Sture erinnert dabei an den Oberkeifer Abbath und passt wirklich hervorragend zum erdigen, rockigen Sound von VREID. Die Hhepunkte sind aber ganz klar die weit bergreifenden Stcke. Ob das entfernt an IRON MAIDEN erinnernde Schlagzeugspiel bei "The Devil's Hand", oder das schneidende Thrash Riff in "Sights Of Old", hier gibt es die volle Packung Heavy Metal, inklusiver einem ganzen Sack voller frickeliger Soli. Meistens ist mir so was ja ein Dorn im Auge, aber die Band versteht es einfach sehr gut, trotz der vielen melodischen Gitarrenlufe, eine gesunde Hrte zu sichern. Ich musste manchmal an das IMMORTAL-Nebenprojekt "I" denken, da wurde auch schon eine ganze Musikrichtung abgefeiert, ohne auf festgelegte Grenzen zu achten. "Welcome To Farewell" setzt da noch einen drauf, denn die Qualitt der Songs ist durchgehend wirklich enorm hoch, da gefllt mir sogar das unerwartete Dark Rock-Stck "Black Waves", welches mit einem verzerrten Gesang im Marilyn Manson-Stil aufwartet. Doch, die Jungs sind auf jeden Fall angekommen.
Sie prsentieren sich eigenstndiger denn je und htten es nicht verdient, von der Gemeinde auerhalb des Black Metals nicht beachtet zu werden. Zehn Minuten mehr Spielzeit und ich htte noch ein oder zwei Punkt mehr vergeben. So bleibt immer noch ein tolles Album, denn immerhin gibt es nicht einen Ausfall zu verzeichnen. Das nett gestaltete Covermotiv rundet das Ganze ab. Also unbedingt reinhren, VREID rocken! Wen es interessiert, die Jungs gehren nicht zu den Gesichtsanmalern unter den norwegischen Kapellen.
   
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