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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AGRYPNIE - Aetas Cineris
Band AGRYPNIE
Albumtitel Aetas Cineris
Label/Vertrieb Supreme Chaos Records/ Soulfood
Homepage agrypnie.de/
Verffentlichung 22.02.2013
Laufzeit 77:08 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die 2004 von NOCTE OBDUCTA-Snger Thorsten gegrndete Schwarzwarenkapelle hat, im mittlerweile neunten Jahr des Bestehens, ihr viertes Scheibchen in voller Lnge am Start, in berlnge, um genau zu sein. "Aetas Cineris" beinhaltet acht Stcke zwischen acht und elfeinhalb Minuten Spielzeit und kommt insgesamt auf stolze 77 Minuten.
Geboten wird laut Pressezettel Post Black Metal, doch Die Bezeichnung knnte den ein oder anderen vielleicht voreilig verschrecken. Sicherlich gibt es epische, auch mal ruhigere Momente, aber unterm Strich spielt die Kapelle schon ihren ganz eigenen Stil an schwarz angehauchtem Heavy Metal. Die hnlichkeiten zum wiederbelebten groen Bruder sind gegeben, und doch gefallen mir persnlich AGRYPNIE bislang noch eine Spur besser. Das Songwriting ist toll und der Aufbau der einzelnen Stcke funktioniert nach ganz eigenen Regeln. Natrlich wollen die langen Brocken erst einmal verdaut werden, aber nach und nach erffnet sich die Klasse des Werkes. Im ersten Moment wirkt das instrumentale, sphrische Zwischenspiel "Kosmos (Alpha)" eben, wie jener oben angesprochene Post-Anteil und die Tatsache, dass der sogenannte Ambiente-Knstler Matthias Grassow an dem Song beteiligt ist, besttigt dies. Und trotzdem mchte ich das Album nicht in diese Schublade stecken. "Kosmos (Alpha)" bietet etwas Luft zum Durchatmen und Entspannen, bevor es mit "Gnosis" richtig in die Vollen geht. Fr mich der Hhepunkt von "Aetas Cineris", denn hier passt einfach alles, selbst die symphonischen Einschbe und die Chre im Hintergrund wirken niemals billig, sondern ergnzen die Schwarzware um jede Menge packende Stimmung. Ein bisschen Gebolze und sogar vereinzelte Blastbeat-Attacken runden das Teil schlielich ab. Weiter einzelne Lieder rauszupicken macht im Grunde keinen Sinn, weil "Aetas Cineris" am besten als Ganzes funktioniert.
Fr beinharte Traditionalisten ist die Musik von AGRYPNIE wohl nichts, aber Fans der Band, sowie offene Metalhrer, die sich auch deutschen Gesang bzw. Geschrei reintun, sollten sich das Werk nicht entgehen lassen. In einer guten Woche erscheint das neue NOCTE OBDUCTA-Album, mal sehen, wer am Ende die Nase vorne haben wird...
   
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