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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

COMBICHRIST - No Redemption
Band COMBICHRIST
Albumtitel No Redemption
Label/Vertrieb Out Of Line / Rough Trade
Homepage www.combichrist.com
Verffentlichung 25.01.2013
Laufzeit 42:35 Minuten
Autor Jennifer Laux
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Jeder eingefleischte Combichrist-Fan wird dieses Album hren und wahrscheinlich erst einmal mit dem Kopf schtteln und ab der ersten Sekunde denken, er habe den falschen Silberling in die Anlage gelegt. Mit jedem Song hat man das Gefhl, dass die elektronischen Elemente immer mehr in den Hintergrund rcken, dafr brachiale Gitarren und metallische Schlagzeug-Rhythmen dominieren. COMBICHRIST vertonen hier den Reboot der Spielserie "Devil May Cry" und bieten auf "No Redemption" mehr Metalcore als alles andere. Bereits der Einstiegssong "Age Of Mutation" geht diesbezglich richtig in die Vollen. Die verwendeten Synthieflchen hauchen die ntige Dsternis ein. "Gimme Dea Thrace" erinnert mich vom Stil sogar an MANSON. Im Gesamten sind die Songs fr mich alles andere als typisch fr diese Combo. "Feed To Fire" dagegen ist eher wieder COMBICHRIST-Manier, so wie man sie kennt, mit ihren elektronischen Melodieeinspielern. Aggressionspotential ist wie immer genug enthalten, auch wenn mir die Vocals von Andy LaPlegua etwas zu dumpf und drucklos daherkommen, da fehlt mir produktionstechnisch der ntige "Wums", aber fr mich auf der Scheibe fast der einzige COMBICHRIST-Wiedererkennungswert.
Die norwegisch-amerikanische Kultband lsst es wieder mchtig krachen, aber eben anders als gewohnt. Die "Musikalischen Monster" werden mit noch mehr Wut auf die Menschheit losgelassen. Ich empfange sie mit offenen Armen, bin mir aber sicher, dass es gespaltene Meinungen dazu geben wird ... aber auch musikalische Wurzeln knnen sich ausbreiten und in andere Sparten kriechen.

Die Scheibe ist brigens auch als Limited-Edition mit einer Doppel-CD auf dem Markt: Wer also auch noch was von den "Alten" haben will, ist damit gut bedient, da die zweite Scheibe zehn ihrer grten Klassiker beinhaltet. Viel Spa beim aggressiv-elektronischen Metalcore.
   
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